"Sich aufeinander zubewegen und austauschen" sei essenziell für die Integration von Einwanderern, sagte Festivaldirektor Adil Kaya am Freitag. Miteinander ins Gespräch zu kommen, sei zugleich eines der Hauptziele des Filmfests, das bereits zum 20. Mal stattfindet.

Gegründet 1992 von einem Freundeskreis aus Cineasten, zeigte das Filmfest anfangs türkische Filme vor einem hauptsächlich türkischsprachigen Publikum. Heute kommen die untertitelten Beiträge aus beiden Ländern, und die Hälfte der knapp 10 000 Zuschauer sind gebürtige Deutsche.

Unter den Filmen sind diesmal zwei Uraufführungen und zahlreiche nationale Premieren. Insgesamt 20 Spiel- und Kurzfilme nehmen an den beiden Wettbewerben teil.