Am Samstagmorgen ist bei einem schweren Unfall ein Feuerwehrauto umgekippt und auf der Seite liegengeblieben. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen der Nürnberger Verkehrspolizei, die diese in einer Pressemeldung schreibt, war das Kleinfahrzeug der Feuerwehr gegen 9 Uhr unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn) in der Grasersgasse in Nürnberg unterwegs. Schnell werden Gedanken an den Unfall aus Coburg wach, bei dem ein Feuerwehrmann im Löschfahrzeug ums Leben kam. Sein Vater saß damals am Steuer.

Wucht des Aufpralls ließ Feuerwehrauto umfallen

Von dort bog das mit zwei Feuerwehrmännern besetzte Einsatzfahrzeug am Frauentorgraben nach links in Richtung Nürnberger Hauptbahnhof ein. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit einem Audi A 4, der am Frauentorgraben in Richtung Plärrer unterwegs war. Die zum Unfallzeitpunkt angezeigte Ampelschaltung ist derzeit noch nicht gesichert.

Durch die Wucht des Aufpralls stürzte das Feuerwehrfahrzeug um und blieb seitlich liegen. Die beiden Feuerwehrbeamten (44 und 35) wurden leicht verletzt. Auch der 58-jährige Audifahrer erlitt Verletzungen. Die drei Beteiligten mussten mit dem Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus gefahren werden. An den Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro.

Der Frauentorgraben war zwischenzeitlich in beide Richtungen komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete in Zusammenarbeit mit der Nürnberger Verkehrspolizei den Verkehr frühzeitig um. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.