Gleich zweimal kam es in Nürnberg innerhalb kürzester Zeit zu zwei Verstößen gegen das Anti-Doping-Gesetz: Ein 25-jähriger aus dem Nürnberger Umland wollte beim Zoll am Nürnberger Hafen sein Paket aus Kanada abholen. Wie sich herausstellte, befanden sich in dem Paket 98 Stück Fertigdopingmittel, dessen Besitz in Deutschland verboten ist. Es handelt sich nämlich um anabol-androgene Steroide, einer besonders gefährliche Substanz, die häufig im Doping verwendet wird. Die Sendung wurde sichergestellt und gegen den 25-Jährigen ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz eingeleitet.

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Dopingfund in Nürnberg: Zollbeamte stellen zweites Paket sicher

Auch das Paket einer Nürnbergerin musste sichergestellt werden. Sie wollte beim Zollamt ihr Paket aus den USA abholen, das 240 Tabletten und Kapseln Dopingmittel, sowie 330 Tabletten und Kapseln Arzneimitteln enthielt.

Da die Einfuhr von Arzneimitteln in Deutschland streng geregelt ist, wurde das gesamte Paket sichergestellt. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz eingeleitet. Zudem wird sie mit einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz rechnen müssen.