• Nürnberg: Dubiose private Sperrmüllentsorger handeln angeblich im Auftrag der Stadt
  • Gebühren werden vor Entsorgung erhoben, die teilweise nicht erfolgt
  • Bürger*innen haben Anspruch auf jährliche kostenlose Sperrmüllabholung
  • Das gilt es bei der Anmeldung zu beachten

Die Stadt Nürnberg weist auf private Abfallentsorger hin, die mit ihrer Internetpräsenz und ihrem Auftreten den Eindruck vermitteln, sie kämen von der Stadt oder handelten in ihrem Auftrag. Dabei handele es sich aber um eine Betrugsmasche.

Nürnberg: Vorsicht vor unseriösen Sperrmüllentsorgern - Stadt bietet kostenlose Abholung

Bei einer Vertragsvergabe machten die besagten Sperrmüllentsorger die Gebühren vorab geltend. Der Sperrmüll werde dann aber nur teilweise oder gar nicht abgeholt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg (ASN) klärt in diesem Zuge darüber auf, dass die Stadt jedem Nürnberger Haushalt eine kostenlose Sperrmüllabholung einmal im Jahr anbietet. 

Folgende Hinweise sind zu beachten, um nicht auf unlautere Angebote hereinzufallen:

  • Ein Online-Auftrag zur Sperrmüllabfuhr ist nur auf der Website www.asn.nuernberg.de beziehungsweise www.nuernberg.de/internet/abfallwirtschaft/ möglich, ein telefonischer Auftrag wird nur unter der Telefonnummer 09 11 / 2 31-25 93 angenommen
  • Nach der Beauftragung erhalten die Bürgerinnen und Bürger stets eine schriftliche Auftragsbestätigung
  • Bei ihrem Einsatz tragen Beschäftigte der ASN-Sperrmüllabfuhr orangefarbene Arbeitskleidung mit ASN-Logo und fahren Fahrzeuge mit N-Kennzeichen (N-SN Zahlenfolge)
  • Der ASN beauftragt grundsätzlich keine Subunternehmen mit der Sperrmüllabfuhr – Fremdfirmen handeln bei der Sperrmüllentsorgung also nicht im Auftrag der Stadt
  • Bürgerinnen und Bürger werden bei der Beauftragung über das Internet gebeten, achtsam zu sein. Firmennamen und Internetseiten unseriöser Sperrmüll-Anbieter ähneln bewusst denen des ASN
  • Es sollte daher immer ein Blick ins Impressum der Website geworfen werden

Wer dennoch Opfer der Sperrmüll-Betrüger wird, sollte sich umgehend an die Polizei wenden, teilt die Stadt Nürnberg zum Schluss mit.