Der Fußball-Zweitligist hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, Pinola keinen Vertrag für die neue Saison zu geben. Zuvor hatte man sich nicht auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen können.

Für Pinola glich die Mitteilung zunächst einem Schock: "Jeder kennt mich: Wenn mir etwas nicht gefällt, drehe ich sofort durch", sagte er. Es sei Wut dabei gewesen, aber "es war noch mehr Enttäuschung."  Der Verteidiger werde sich nun auf die Suche nach einem neuen Verein machen. "Ich weiß noch nicht, ob ich bereit bin oder nicht - aber ich muss", erklärte Pinola.

Der rumänische Nationalspieler Laszlo Sepsi soll künftig Pinola in der Verteidigung ersetzen. Allerdings ist noch unklar, wann der neue Linksverteidiger zum Team stoßen wird. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, fehlt noch die Freigabe seines aktuellen Vereins ASA Târgu Mure. Die Rumänen pochen offenbar darauf, dass Sepsi bis zum 30. Juni unter Vertrag steht. Dass der Transfer noch platzen könnte, glaubt Sportdirektor Wolfgang Wolf aber nicht. "Wir machen uns da überhaupt keine Sorgen. Er hat uns mündlich zugesagt und zudem die Absichtserklärung unterschrieben", sagte Wolf gegenüber der "Bild". dpa/ak