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Nürnberg
Fußball-Bundesliga

"Die Legende lebt doch noch": Söder gratuliert zum Klassenverbleib - Wie geht es weiter für den 1.FCN?

Im allerletzten Moment konnte der 1. FC Nürnberg den Abstieg in die 3. Bundesliga verhindern. Während Ministerpräsident Söder in den Sozialen Medien gratuliert, fragen sich viele Fans, welche Konsequenzen der Club nach dieser katastrophalen Saison zieht.
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Der im letzten Moment geschaffte Klassenverbleib des 1. FC Nürnberg freut auch den bayerischen Ministerpräsidenten und Club-Fan Markus Söder. "Die Legende lebt doch noch - auch wenn's eine ganz schöne Zitterpartie war", twitterte der CSU-Chef nach dem 1:3 der Franken beim FC Ingolstadt am Samstag.

Durch ein Tor von Fabian Schleusener in der sechsten Minute der Nachspielzeit bleiben die Nürnberger in der 2. Fußball-Bundesliga.

Söder gratuliert 1. FC Nürnberg zum Klassenverbleib

Das Hinspiel war 2:0 für den FCN ausgegangen - letztlich war das Auswärtstor entscheidend. "Der #Club hat es wirklich spannend gemacht. Jetzt freuen sich viele Franken", schrieb Söder außerdem.

Die turbulente Saison des Clubs wird trotz Verbleib in der 2. Liga ihrer Konsequenzen haben: Die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg wollen nach dem im letzten Moment abgewendeten Abstieg  keine voreiligen Zukunftsentscheidungen treffen. "Wir wollen das in Ruhe analysieren. Das wird ein bisschen Zeit brauchen", kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Grethlein nach dem Rückspiel der Relegation am Samstagabend.

"Man sollte nicht übereilt Kurzschlusshandlungen vollziehen", mahnte Grethlein im BR Fernsehen mit Blick auf die Trainerfrage oder auch die Zukunft des umstrittenen Sportvorstands Robert Palikuca (42).

Nach "Desaströser Saison" - Wie geht es jetzt weiter für den Club?

Interimscoach Michael Wiesinger (47) schloss direkt nach der Partie eine Zukunft auf der Trainerbank "komplett aus". Er will beim Club ab sofort wieder als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums fungieren.

Sportvorstand Palikuca war nach dem Bundesliga-Abstieg 2019 für die Zusammenstellung des Kaders verantworlich. Er hatte auch mit den von ihm angestellten Trainern Damir Canadi und Jens Keller kein Glück. Beide mussten gehen, das Ziel Rückkehr in die Bundesliga wurde krass verfehlt. Grethlein hält deswegen nach "einer desaströsen Saison, die haarscharf an der Katastrophe vorbeigeschrammt ist", eine kritische Aufarbeitung der zurückliegenden Spielzeit für absolut unerlässlich.