Der Nürnberger Trainer Robert Klauß verfolgt die angespannte Corona-Lage rund um die 2. Fußball-Bundesliga mit Sorge. Er könne nur hoffen, «dass wir alles so regulär wie möglich über die Bühne bringen. Das ist einfach mein Wunsch und meine Hoffnung, dass wir das schaffen», sagte Klauß am Freitag vor dem Hintergrund der jüngsten coronabedingten Spielverlegungen.

«Ich möchte nicht, dass am Ende die Tabelle entschieden wird, weil manche Mannschaften benachteiligt oder bevorteilt werden. Das war im letzten Jahr mit Dynamo Dresden der Fall, die extrem benachteiligt wurden durch diese Corona-Situation und den Spielplan», erklärte Klauß. Die Dresdner hatten mehrere positive Fälle, mussten in Quarantäne und schließlich einen vollgepackten Spielplan in der Endphase absolvieren. Sie stiegen dann ab.

«Das möchte ich auf keinen Fall, dass das irgendeine Mannschaft trifft, dass es am Ende nicht zu 100 Prozent sportlich entschieden wurde», sagte Klauß. Er schaue daher mit «etwas Sorge» hin.