Nach dem mutmaßlichen Sexangriff auf eine Frau in Laufamholz in Nürnberg im Februar 2016, hat die Kripo inzwischen Zweifel an der Geschichte.

Nach damals vorliegenden Erkenntnissen und den Angaben der Geschädigten, soll die Frau kurz nach 2 Uhr in der Auerbacher Straße von zwei unbekannten Männern angegriffen worden sein.

Dabei soll es zu massiven sexuellen Belästigungen und Tätlichkeiten gekommen sein. Bei der Geschädigten wurden schwere Verletzungen festgestellt, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden mussten.

Die umfangreichen Ermittlungen des Nürnberger Fachkommissariates ergaben nun nach mehr als zwei Monaten intensiver Spurensuche keine objektiven Hinweise darauf, dass der Vorfall so stattgefunden hatte, wie er von der Geschädigten geschildert worden war.

Anhand dieser, nicht verdachtserhärtender Ermittlungsarbeit ergibt sich wiederum der Verdacht, dass die vermeintliche Geschädigte den Vorfall vorgetäuscht hatte. Diesbezüglich wurde deshalb ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet und an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth abgegeben.