Am 31. August, also knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl, hat das Schwabacher Wahlamt bereits 8.400 Anträge auf Briefwahl bearbeitet. „Damit haben wir bereits jetzt den Wert die Anzahl von Anträgen erreicht, die bei der letzten Bundestagswahl 2017 insgesamt gestellt wurden“, sagt Stefan Öllinger, Leiter des Wahlamts. Die Tendenz der letzten Wahlen – auch bereits vor der Corona-Pandemie – setzt sich damit fort. Im Vergleich zu 2017 wurde die Anzahl der Briefwahlbezirke von 14 auf 21 erhöht. 2017 lag die Wahlbeteiligung in Schwabach bei 76,7 Prozent. Das teilt die Stadt Schwabach mit.

Wahlleiter Knut Engelbrecht ruft die Wahlberechtigten auf, weiterhin die Briefwahl rege zu nutzen: „Gerade im Rahmen der Pandemie ist das die beste Möglichkeit, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.“ Aber auch wer am Wahltag im Wahllokal wählen möchte, kann sich darauf verlassen, dass dort Hygienebedingungen wie zum Beispiel die regelmäßige Desinfektion der Wahlkabine und der Stifte oder durch entsprechende Schutzmaßnahmen für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer und Wählerinnen und Wähler gewährleistet werden.