Am Sonntag (25. Juli) gegen 17 Uhr ging bei der Einsatzzentrale Mittelfranken ein Notruf ein, dass auf der Rednitz, in Penzendof in der Nähe des Rennwegs unter der B2 Brücke, ein Kanu gekentert sei und die drei Insassen nun in Lebensgefahr wären, wie die Polizeiinspektion Schwachbach mitteilte.

Das Auffinden der Unglücksstelle erwies sich als schwieriger als gedacht, da das Gelände sehr unübersichtlich und die Beschreibung der Örtlichkeit nicht sonderlich präzise war. Nach kurzer intensiver Suche konnte das beschriebene Kanu aufgefunden werden. 

Kanu in Gestrüpp an Ufer verfangen

Mittlerweile waren an der Einsatzörtlichkeit die Freiwillige Feuerwehr Penzendorf sowie die Wasserwacht und mehrere Krankenwagen eingetroffen. Angetroffen wurde ein Kanu, besetzt mit zwei weiblichen Jugendlichen, das sich im Gestrüpp am Ufer verfangen hatte. Die beiden Mädchen konnten durch die Freiwillige Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Die weiteren an dem Ausflug beteiligten Personen standen bereits am Ufer der Rednitz.

Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Ausflug um eine Geburtstagsfeier gehandelt hatte. Hierzu waren neun Kinder und Jugendliche mit zwei erwachsenen Aufsichtspersonen aufgeteilt auf vier Kanus unterwegs gewesen. An der Stelle der Rednitz unter der B2 kenterte das mit den Aufsichtspersonen besetzte Kanu. Drei der vier Kanus waren nachdem sich die Insassen ans Ufer „gerettet“ hatten abgetrieben.

Zwei Kanus waren gekentert. Eines der Kanus war komplett unter Wasser und musste durch Taucher der Wasserwacht geborgen werden. Die Schiffbrüchigen wurden durch den Rettungsdienst untersucht und danach gesammelt zum Feuerwehrhaus nach Penzendorf gebracht, um von dort an die Erziehungsberechtigten übergeben werden zu können. So nahm ein wohl unvergesslicher „Kindergeburtstag“ sein abruptes aber zum Glück glimpfliches Ende.