Am Nürnberger Flughafen musste am Mittwochnachmittag eine Luftnotlage ausgerufen werden. Das Flugzeug vom Typ Piper kam gegen 13 Uhr aus der Schweiz und befand sich im planmäßigen Landeanflug auf den Nürnberger Flughafen. Nachdem Maschinen mit Vorrecht ebenfalls im Landeanflug waren, musste der Pilot und sein Fluggast (39 und 34 Jahre alt) noch eine Runde drehen. Dabei zeigten mehrere Warnleuchten plötzlich erhöhte Motordrehzahl und abfallenden Öldruck. Der Pilot meldete den Vorfall umgehend dem Tower. Dort wurden Luftnotlage ausgelöst und entsprechende Maßnahmen vorbereitet.

Um 13.06 Uhr setzte die einmotorige Maschine sicher auf der Landebahn des Flughafens auf. Unmittelbar danach fiel der Motor aus. Noch während der Ausrollphase bemerkte der Pilot erheblichen Ölverlust. Wie sich später herausstellte, hatte sich der Motor "gefressen". Dies teilte die Polizei mit.

Das Flugzeug musste in seine endgültige Parkposition geschleppt werden. Die durch Öl verunreinigte Landebahn war bis zur Reinigung für etwa 20 Minuten gesperrt.

Die Erforschung der Ursache der technischen Probleme, übernahmen die Polizei am Nürnberger Flughafen in Zusammenarbeit mit einem Beauftragten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU).

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Zehntausend Euro. Die beiden Insassen kamen mit dem Schrecken davon.