Die Nürnberger Kriminalpolizei verhaftete Ende Januar 2022 (31.01.2022) nach intensiven Ermittlungen drei Rauschgifthändler. Hierbei konnte eine erhebliche Menge Marihuana in Nürnberg und Gremsdorf (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) sichergestellt werden.

Bereits im Dezember des Jahres 2021 nahm das Nürnberger Fachkommissariat für organisierte Kriminalität umfangreiche Ermittlungen gegen eine Gruppe von Rauschgifthändlern im Raum Nürnberg/Erlangen auf.

Ende Januar 2022 wurde den Beamten schließlich bekannt, dass die Gruppierung eine Rauschgiftlieferung in Gremsdorf erwarten soll. Am 31.01.2022 verdichteten sich die Hinweise darauf, dass die Lieferung noch in den Abendstunden des gleichen Tages bevorsteht. Wenig später konnten die Ermittler feststellen, dass sich einer der Tatverdächtigen mit dem Taxi von Gremsdorf nach Nürnberg fahren ließ.

Da der Verdacht bestand, dass in dem Fahrzeug Betäubungsmittel transportiert werden, hielten Spezialkräfte der Polizei das Taxi in der Nürnberger Südstadt an und durchsuchten es. Im Fahrzeuginneren konnte ein Koffer mit insgesamt rund 8,5 kg Marihuana in mehreren separaten Päckchen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Beamten verhafteten den 23-jährigen Fahrgast noch vor Ort.

Noch am selben Abend gelang der Polizei, zwei weitere Tatverdächtige (28 und 24 Jahre) festzunehmen. Die Beamten trafen die beiden Männer in einer Wohnung in der Nürnberger Südstadt an, die offensichtlich eigens für den Rauschgifthandel angemietet wurde. In der Wohnung stellten die ermittelnden Polizeibeamten weitere 6 kg Marihuana sicher.

Zeitgleich mit den Geschehnissen in Nürnberg durchsuchten Kriminalbeamte mit Hilfe von Unterstützungskräften auch ein Anwesen in Gremsdorf. Hier fanden die eingesetzten Kräfte in einem abgemeldeten Wohnmobil weitere 30 kg Marihuana auf.

Die drei Männer wurden am 01.02.2022 dem Ermittlungsrichter in Nürnberg vorgeführt. Ihnen wird der illegale Handel mit Cannabis in nicht geringer Menge vorgeworfen. Der Richter erließ gegen alle drei Personen einen Untersuchungshaftbefehl.

Erstellt durch: Lisa Hierl / bl

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