Heute (01.12.2021) ging die deutsche Polizei im Rahmen des Aktionstages zur Bekämpfung von Hasspostings in einer bundesweiten Aktion zum siebten Mal gemeinsam gegen strafbare Posts im Internet vor. Denn Bedrohungen, Nötigungen oder Volksverhetzungen im Netz sind Straftaten, die mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden können. Nicht nur das Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke oder der Anschlag auf die Synagoge in Halle zeigen, was passieren kann, wenn sich Täter im Internet radikalisieren und der Hass in physische Gewalt umschlägt.

Polizeibehörden führten heute Morgen in allen Bundesländern insgesamt 75 polizeiliche Maßnahmen durch, darunter Wohnungsdurchsuchungen und Vernehmungen. Das Bundeskriminalamt (BKA) als Zentralstelle der deutschen Polizei koordinierte diese Maßnahmen.

Auch die Kriminalpolizei Ansbach durchsuchte heute im Rahmen des Aktionstages die Wohnung eines 49-jährigen Mannes und beschlagnahmte mehrere Beweismittel, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausgewertet werden. Der Mann steht in Verdacht, im Internet zu Straftaten gegen Personen aufgerufen zu haben.

Hass und Hetzte können den gesellschaftlichen Frieden zerstören und dürfen deshalb nicht geduldet werden. Auch nicht im Internet, wo sich die vermeintlichen Täter oftmals hinter einer scheinbaren Anonymität verstecken und in Sicherheit wiegen.

Sollten Sie im Internet Hasspostings entdecken oder selbst davon betroffen sein, erstatten Sie bitte unverzüglich Anzeige bei der Polizei. Zudem ist es ratsam, Hasspostings dem Anbieter zu melden und diesen zur Löschung aufzufordern.

Erstellt durch: Mahir Erginoglu

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