Der bundesweite "24-Stunden-Blitzmarathon" und der europaweite "Speedmarathon" starteten am vergangenen Mittwoch um 6 Uhr. Das Polizeipräsidium Mittelfranken führte im Rahmen des neuen Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 "Bayern mobil - sicher ans Ziel" an zahlreichen Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durch.

Das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 "Bayern mobil - sicher ans Ziel" verfolgt auch weiterhin das Ziel, die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle zu senken und dadurch die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Bayerns Straßen weiter zu reduzieren. In Mittelfranken war im Jahr 2020 überhöhte oder nichtangepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache für 33 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle. Im Jahr 2020 kamen auf den mittelfränkischen Straßen insgesamt 51 Menschen zu Tode. Hiervon waren 17 Todesfälle auf die Unfallursache 'Geschwindigkeit' zurückzuführen. Somit tötet überhöhte Geschwindigkeit weiterhin am meisten Menschen im Straßenverkehr.

Im Rahmen des 24-stündigen Blitzmarathons wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken an über 390 möglichen Örtlichkeiten Messstellen betrieben. Insgesamt durchfuhren 33.906 Fahrzeuge die Geschwindigkeitskontrollen. Davon überschritten 835 Fahrzeugführer die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Bei den durchgeführten Kontrollen wurden zudem 312 verkehrsrechtliche Beanstandungen, wie zum Beispiel Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht, festgestellt.

Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung wurde am Mittwochvormittag in der Regensburger Straße in Nürnberg gemessen. Die Radarmessstelle erfasste dort eine Fahrzeugführerin, welche bei erlaubten 70 km/h mit 123 km/h unterwegs war. Die Fahrzeugführerin erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot.

Markus Baumann/n

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