Im aktuellen Fall erhielten unter anderem Bürger aus dem Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizeiinspektion Fürth E-Mails, die als wichtige Mitteilung eines bekannten Versandhandels getarnt waren. Laut Polizeiangaben soll der Angeschriebene durch den Hinweis auf eine vermeintliche Bestellung auf eine Webseite gelockt werden, die der Aufmachung des Versandunternehmens sehr ähnelt. Hier wird er aufgefordert, persönliche Daten, wie zum Beispiel Bank- und Kreditkartendaten oder Passwörter, preiszugeben. Die Betroffenen erkannten die Gefahr rechtzeitig und erstatteten Anzeige bei der Polizei.

Deshalb rät die Polizei:

1. Sollten Sie E-Mails von Absendern erhalten, die Ihnen unbekannt
oder zweifelhaft sind, löschen Sie diese ungelesen und entfernen sie von Ihrem Computer.

2. Nutzen Sie unbedingt ein Anti-Viren-Programm und halten Sie es
stets auf aktuellem Stand.

3.
Klicken Sie keinesfalls auf einen in der E-Mail angegebenen so
genannten "Hyperlink", um auf diese Internetseite zu kommen.

4. Sollten Sie den Verdacht haben, dass es sich um eine
"Phishing-Mail" handelt, verständigen Sie umgehend die Polizei und erstatten Sie Anzeige. pol