Ziel der Kontrollen war es nach Angaben der Polizei, die Verkehrsmoral der Fahrradfahrer zu erhöhen, um bei ihnen ein Gefahrenbewusstsein zu schaffen und die Unfallzahlen zu senken. Es wurden nicht nur Radfahrer kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk richteten die Beamten auch auf parkende Autos im Radwegebereich.

Von den mehr als 180 gebührenpflichtigen Verwarnungen wurde so jede dritte Verwarnung gegen Autofahrer verhängt. 70 Verkehrsteilnehmer mussten sich zudem wegen Rotlicht- und Handyverstößen verantworten.

Die Beamten kontrollierten in der Marientorstraße einen Radfahrer, der mit einem hochwertigen Mountainbike unterwegs war. Die Abfrage in der Sachfahndung ergab, dass das Rad gestohlen war. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Am Donnerstag richteten die Einsatzkräfte insbesondere ihr Augenmerk auf die vorschriftsmäßige Beleuchtung der Räder. Diese Aktion wurde zusammen mit dem ADFC in den Abendstunden am Frauentorgraben/Ecke Färberstraße durchgeführt.