Gleich drei Mal hintereinander wurden Nürnberger Zöllner Anfang Dezember bei ihrer Suche nach Schmuggelware fündig: Bei Fahrzeugkontrollen auf dem Parkplatz Ludergraben an der A3 Regensburg Richtung Würzburg wurden durch einen Fahrer zunächst zwölf Stangen Zigaretten angemeldet. Bei einer genaueren Überprüfung des Fahrzeugs fand die Kontrolleure des Hauptzollamts Nürnberg jedoch weitere 37 Stangen Zigaretten in einem Koffer und nochmals 36 Stangen im Dachhimmel verbaut.

Im nächsten Fall fanden die Beamten in einem Sprinter neben 600 angemeldeten Zigaretten noch weitere 1800 Stück in den Rückenlehnen des Fahrzeugs versteckt. Auf der Ladefläche befanden sich außerdem über 26 Liter Branntwein verschiedener Marken.

Kurz darauf wurden die Zöllner nochmals fündig: Im Fahrgast- und Laderaum eines anderen Sprinters fanden sie insgesamt zwölf Stangen Zigaretten und 18 Flaschen unversteuerten Schnaps.

Insgesamt wurde durch die Aufgriffe ein Steuerschaden in Höhe von knapp 3700 Euro verhindert. Alle Fahrzeuge kamen aus Osteuropa und waren auf dem Weg in verschiedene westeuropäische Länder. Da aufgrund der Mengen und der Verschiedenartigkeit der Marken nicht mehr von einem privaten Bedarf ausgegangen werden konnte, wurden gegen die jeweiligen Fahrer Strafverfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung eingeleitet und die Waren sichergestellt. Danach durften alle ihre Reise fortsetzen.