Nürnberg
Kunst

Werkauswahl aus "Luppes Galerie": Ausstellung im Stadtmuseum wird verlängert

Im Nürnberger Stadtmuseum wird eine Auswahl aus "Luppes Galerie" für drei weitere Monate gezeigt. Grund ist die große Nachfrage.
Conrad Felixmüller: Damenbildnis, 1932. Foto: Kunstsammlungen der Stadt Nuernberg

Am 1. November 2021 endete im Stadtmuseum im Fembo-Haus die beim Publikum viel beachtete Ausstellung "Luppes Galerie. Die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg in der Weimarer Republik", berichtet die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung.

Aufgrund der großen Nachfrage sind einige Werke aus der Ausstellung nun für weitere drei Monate zu sehen. Die Präsentation "Luppes Galerie - eine Auswahl" wird vom 1. Dezember 2021 bis 28. Februar 2022 im Stadtmuseum im Fembo-Haus, Burgstraße 15, gezeigt.

Die kleine Auswahlschau von Werken des Impressionismus, Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit soll daran erinnern, dass die Schätze der Kunstsammlungen von so hoher Qualität sind, dass sie eine dauerhafte Präsentation verdienen.

Hermann Luppe (1874 bis 1945) war von 1920 bis 1933 Oberbürgermeister Nürnbergs und machte sich in vielen Lebensbereichen um die Stadt verdient. Sein besonderes Engagement galt dem Aufbau einer großen Kunstsammlung, die der Bevölkerung offenstehen sollte. Gemeinsam mit seinem Galerieleiter, Prof. Dr. Fritz Traugott Schulz (1875 bis 1951), kaufte Luppe in den 13 Jahren seiner Amtszeit fast 800 Gemälde und zahlreiche Skulpturen – die meisten dieser Werke lagern seit dem Zweiten Weltkrieg dauerhaft im Depot.

Die Präsentation ist im Museumseintritt von 6 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, bereits inbegriffen. Vor Ort gelten jeweils die aktuellen bayerischen Coronabestimmungen, verbindlich ist derzeit die 2G-Regel und das Tragen einer FFP2-Maske.