"Unglaubliche Enge": Wärmestube Nürnberg plant Erweiterung: Die Ökumenische Wärmestube Nürnberg hat auch in diesem Winter mit starker Nachfrage zu kämpfen. Wegen der vielen Besucher in der Sozialeinrichtung sei man auf der Suche nach einem weiteren Standort, sagte Manuela Bauer, Leiterin der Wärmestube, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag.

72 Plätze in Nürnberger Wärmestube

"Es herrscht eine unglaubliche Enge", beschreibt Bauer den Betrieb der Wärmestube in der Köhnstraße. Wegen der Minusgrade der vergangenen Wochen seien die 72 Plätze immer sehr begehrt. Pro Tag kämen etwa 200 Personen. Man sei darum in Gesprächen mit der Stadt Nürnberg und dem ökumenischen Trägerverein, dem katholischen Caritasverband und der evangelischen Stadtmission Nürnberg. Gesucht werde eine zweite Einrichtung, um die bisherige zu entlasten.

"Wir sind auf der Suche nach einer passenden Immobilie und arbeiten am genaueren Konzept", sagte Bauer. Ob eine Unterabteilung der bestehenden Wärmestube oder eine Kooperation mit einer Notschlafstelle entstehe, sei noch nicht geklärt. Bauer rechnet noch mit mehreren Monaten Planung. Inzwischen hat die Wärmestube eine zweite Sicherheitskraft eingestellt, um mögliche Konflikte zu vermeiden und einen schnellen und reibungslosen Ablauf der Essensausgabe zu gewährleisten, sagte Bauer.