Heftiger Überfall in Nürnberg: In der Nacht von Montag auf Dienstag (20.07.2021) griffen bislang unbekannte Täter einen Mann mit einem Baseballschläger an und flüchteten.

Der Geschädigte verließ ebenfalls vor Eintreffen der Polizei den Tatort, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet darum, dass sich Zeugen, sowie der Geschädigte melden.

Überfall in Nürnberg: Unbekannte gehen brutal auf Opfer los

Zeugen teilten der Polizei eine Schlägerei in der Bulmannstraße in Nürnberg mit. Zwei unbekannte Täter forderten Geld von dem Geschädigten. Im Anschluss schlug einer dem Mann mehrere Male massiv mit einem Baseballschläger auf den Kopf und den Oberkörper, währenddessen der andere Unbekannte sein Gegenüber mit Fäusten und Tritten malträtierte.

Eine weitere Zeugin wollte dem Geschädigten Hilfe leisten, was dieser jedoch verweigerte. Der Mann entfernte sich noch vor Eintreffen der Polizei. Die Täter stiegen anschließend in ein Auto und fuhren in Richtung Maffaiplatz davon.

Täter-Beschreibung:

  • Täter 1: männlich, circa 30 Jahre, circa 175 cm, kurze Haare, Bart. Er war insgesamt dunkel gekleidet, trug ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Jacke (um die Hüfte gebunden); führte einen Baseballschläger mit sich.
  • Täter 2: männlich, circa 30 Jahre, circa 170 cm, Glatze. Er trug eine rote Arbeitshose und ein schwarzes T-Shirt mit roter Aufschrift. Er hatte ebenfalls eine schwarze Jacke um die Hüfte gebunden.

Nach Zeugenaussagen flüchtete sich der Geschädigte während des Streites auf ein geparktes Auto, wodurch das Fahrzeugdach eingedellt wurde. Der Kriminaldauerdienst sicherte die Spuren am Tatort.

Die weitere Sachbearbeitung wegen unter anderem gefährlicher Körperverletzung übernahm das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei. Die Beamten bitten in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise. Personen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den unbekannten Tätern beziehungsweise dem ebenfalls unbekannten Geschädigten machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911/2112-3333 zu melden.

Ebenfalls wird der Geschädigte der Auseinandersetzung gebeten, Kontakt mit der Kriminalpolizei aufzunehmen.