Am Montagabend (14. November) verständigten Angehörige den Rettungsdienst, da ein 68-jähriger Mann über gesundheitliche Probleme klagte. Während der Behandlung griff der Patient zuerst die Sanitäter, im weiteren Verlauf auch die Polizisten tätlich an.

Gegen 20.45 Uhr wurde der Rettungsdienst in den Euckenweg gerufen. Bereits während der Behandlung zeigte sich der Patient, ein 68-jähriger Mann, aggressiv gegenüber den Sanitätern. Diese mussten sogar die Polizei zur Unterstützung hinzurufen.

Mann greift Sanitäter an - und erleidet zusätzlich eine Platzwunde

Auch auf die eingesetzte Streife ging der Mann los, indem er einem Beamten gegen den Kopf schlug und versuchte, ihm mit dem Finger ins Auge zu stechen. Um weitere Angriffe zu verhindern, überwältigten die Polizisten den 68-Jährigen und brachten ihn zu Boden.

Hierbei erlitt er eine Kopfplatzwunde und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Hier führten die Ärzte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme bei dem Beschuldigten durch.

Der 68-Jährige wurde zur weiteren Beobachtung im Anschluss in die Kopfklinik nach Erlangen gebracht. Ein Beamter (26) verletzte sich im Rahmen der Widerstandshandlungen leicht, ist aber weiterhin dienstfähig. Gegen den Beschuldigten leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

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