Der Verkehrsausschuss hat am gestrigen Donnerstag, 17. März 2022, den geplanten Teilabschnitt der Radschnellverbindung durch die Ambergerstraße in Schweinau beschlossen, teilt die Stadt Nürnberg mit.

Als Teil der Radschnellverbindung Nürnberg-Schwabach, die künftig vom Plärrer über die Stadtteile Gostenhof und Schweinau bis Röthenbach und daran anschließend entlang der S-Bahn-Strecke weiter bis Schwabach geführt werden soll, diene die Ambergerstraße als wichtiges Verbindungselement für einen Radverkehrsanschluss des südlichen Schweinauer Gebiets.

Der Verkehrsraum der Ambergerstraße sei in einem baulich schlechten Zustand und stark sanierungsbedürftig. Zudem soll zukünftig die Trasse der vom Umweltamt in Auftrag gegebenen Konzeptstudie „Grüner Weg zum Faberwald“ über die Ambergerstraße führen.

„Dabei werden im großen Stil Flächen entsiegelt, Stellplätze in Grünflächen umgewandelt und neue Wege geschaffen, die dem näheren Umfeld Raum zur Nutzung bieten“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Im Zuge des Projekts werde die Straße saniert und neu konzipiert. In Form einer Fahrradstraße werde der Radverkehr künftig von der Nopitschstraße bis zur Georg-Paul-Amberger-Schule durch die Ambergerstraße geführt.

Im Zuge dessen würden die Oberflächen erneuert, Bestandsgleise entfernt, Parkstände neu geordnet, neue Grünflächen mit Baumpflanzungen errichtet, behindertengerechte Ausstattung der Lichtsignalanlagen und im Kreuzungsbereich durch Beschilderung und Rotmarkierung Vorrang für den Radverkehr geschaffen.

Westlich der Georg-Paul-Amberger-Schule setze sich die Führung als eigenständiger Zweirichtungs-Radweg mit begleitendem Gehweg bis zur Turnerheimstraße fort. Im Bereich der neuen Radwegeführung würden die angrenzenden Grünflächen erweitert werden, wodurch der öffentliche Raum auch in diesem Bereich deutlich aufgewertet werde, so die Stadt.