Nach 24 Monaten Bauzeit hat das Hochbauamt der Stadt Nürnberg den Neubau des viergruppigen Kinderhorts in der Gaulnhofer Straße 4a fertiggestellt. Die Nutzungsaufnahme durch das Jugendamt erfolgt ab September 2021. Das berichtet die Stadt Nürnberg.

Mit dem Bau des neuen Horts werden fehlende Hortplätze im Stadtteil Katzwang geschaffen und vier Gruppen mit bis zu 100 Kindern im Grundschulalter in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Hort Johannes-Brahms-Straße 1 mit 50 Kindern untergebracht. Beide Horte werden in der Nutzung zusammengeführt und erhalten einen gemeinsamen Außenspielbereich. „Wir freuen uns, durch den Erweiterungsbau weiteren 100 Kindern und deren Familien ein qualitätsvolles und verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot bieten zu können. Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind eine lebensweltorientierte und vorurteilsfreie Zusammenarbeit mit Familien, auf Basis der Kinderrechte sowie die Vernetzung im Stadtteil“, so Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg.

Das zweigeschossige Gebäude mit einer einfachen, kompakten Gebäudegeometrie wurde im Passivhausstandard errichtet und erhielt eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach des Gebäudes. Die gesamten Außenanlagen wurden neugestaltet und in großzügige Spiel-, Hof- und Eingangsbereiche mit Vorplatz gegliedert. „Das Hochbauamt hat das neue Gebäude mit einem einladenden Foyer, Spielfluren, einen vielseitig nutzbaren Mehrzweckraum, diverse Gruppen- und Gruppennebenräumen, einem Werkraum sowie zwei pädagogischen Küchen und einer Verteilerküche ausgestattet. Diese wird die Mittagsversorgung der 150 Kinder übernehmen. Dabei ist die Barrierefreiheit in allen Aufenthaltsräumen des Horts gegeben“, führt Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich aus. Nr. 847 / 27.08.2021 Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben betragen circa 4,7 Millionen Seite 2 von 2 Euro. Dazu erhält die Stadt Nürnberg Förderungen des Freistaats Bayern im Zuge des kommunalen Finanzausgleichs (FAG) in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro und nach dem Investitionsprogramm „Schulkindbetreuung“ in Höhe von rund 700 000 Euro.