Die Stadt Nürnberg setzt in zwei Straßen neue Regelungen zur Verkehrsberuhigung um. Das kündigt die Stadt in einer Pressemitteilung an. Ab Montag, 25. Oktober 2021, wird die Karl-Martell-Straße zwischen Sigmundstraße und Alfredstraße und die Wolkersdorfer Straße zwischen der Stadtgrenze Schwabach / Nürnberg und dem Kappelbergsteig zur Tempo-30-Zone. Dazu werden Markierungen geändert und neue Schilder aufgebaut. Die neue Tempo-30-Zone in der Karl-Martell-Straße wird im Bereich des Kindergartens der Erlöserkirche und der angrenzenden Wohnbebauung zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs eingerichtet.

Die bestehenden Tempo-30-Zonen in der Schieräckerstraße und Alfredstraße werden um die Karl-Martell-Straße erweitert. Westlich der Alfredstraße ist die Karl-Martell-Straße stärker durch Gewerbebetriebe geprägt. Hier bleibt die reguläre innerörtliche Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Kilometer pro Stunde nach der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) bestehen.

Mit Erweiterung der Tempo-30-Zone wird die Vorfahrtsregelung an der Einmündung Schieräckerstraße zugunsten von „rechts vor links“ aufgehoben. In der Wolkersdorfer Straße wird die neue Tempo-30-Zone zur Verkehrsberuhigung im Bereich des Katzwanger Bahnhofs und der angrenzenden Wohnbebauung eingerichtet.

Dadurch verbessert sich die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer, die hier die Fahrbahn queren, um ins beliebte Naherholungsgebiet des Rednitztals beziehungsweise in den Katzwanger Ortskern zu kommen. Auch die Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Schwabacher Stadtteil Kappelberg queren die Straße auf dem Weg ins Rednitztal.

Die bestehende Tempo-30-Zone Baimbacher Weg wird um den Kappelbergweg und die Wolkersdorfer Straße erweitert. Zusätzlich wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Sportanlage des Turn- und Sportverein Katzwang 1905 e.V. (TSV Katzwang) von 50 Kilometer pro Stunde auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert, um die Sportlerinnen und Sportler sowie auch die zahlreichen Spaziergängerinnen und Spaziergänger vor den Gefahren zu schnell fahrender Fahrzeuge besser zu schützen.

Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich freut sich, dass durch die neue Geschwindigkeitsbeschränkung, die Verkehrssicherheit im beliebten Naherholungsgebiet des Rednitztals verbessert wird und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die neuen Verkehrsregelungen zu beachten. Ein Geschwindigkeitsdisplay kommt zeitgleich zum Einsatz und verdeutlicht die neue Geschwindigkeitsbegrenzung.