Zollbeamte konnte bei einer Kontrolle auf der A3 eine große Menge Drogen aus dem Verkehr ziehen. Wie das Hauptzollamt Nürnberg mitteilte, wurde bereits Ende Juli ein Laster aus Südosteuropa auf Höhe Nürnberg-Mögeldorf zur Kontrolle ausgewählt. Der Fahrer versuchte aber zunächst dem Zoll zu entkommen.

Erst dem dritten Anhalteversuch der Beamten leistete der 26-Jährige Folge. Da eine Kontrolle an der Autobahn aus Sicherheitsgründen nicht möglich war, wurde der Lastwagen an das Cargo-Center beim Nürnberger Flughafen gebracht. Dort kamen auch zwei Rauschgifthunde des Zolls zum Einsatz - und schlugen direkt an.

Lastwagen-Kontrolle auf A3: 150 Kilo Drogen zwischen Trockenfrüchten entdeckt

Der Verdacht, dass Drogen in der Ladung versteckt sind, erhärtete sich, als das Fahrzeug mit einer speziellen Anlage des Zolls geröntgt wurde. Bei einer anschließenden Prüfung der Ladung entdeckten die Beamten zwischen 17 Tonnen Trockenfrüchte 25 Säcke voller Marihuana. Das Gesamtgewicht der Drogen kommt auf 150 Kilo.

Gegen den 26-jährigen Fahrer wurde ein Verfahren wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Weitere Ermittlungen haben die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamtes München und des Bayerischen Landeskriminalamtes übernommen. Der Beschuldigte sitzt derzeit in Untersuchungshaft.