• Restaurant-Neueröffnung in Nürnberg: Aus "Barfüßer" wird "Tucher Mautkeller"
  • Mittelalterlicher Gewölbekeller bietet Platz für bis zu 600 Gäste
  • Wiedereröffnung der Gastronomie in der Mauthalle noch für 2021 geplant
  • Bier wird im eigenen Brauhaus vor Ort gebraut - neue Pächter setzen auf fränkische Küche

Seit der ersten Corona-Welle stehen die Räumlichkeiten am Nürnberger Hallplatz leer. Von 1994 bis 2020 bot die Brauereigaststätte "Barfüßer" in dem mittelalterlichen Gewölbekeller der Mauthalle selbst gebrautes Bier und fränkische Küche an. Seit März 2020 ruhen Zapfhahn und Herd nun bereits. Doch damit ist schon zeitnah vorbei. Noch in diesem Jahr soll die denkmalgeschützte Gastronomie wieder öffnen. Der neue Name der einstigen Kult-Gastro: "Tucher Mautkeller"

Neueröffnung in Nürnberg: Aus "Barfüßer" wird "Tucher Mautkeller"

Wie die Privatbrauerei Tucher ferner mitteilt, werden fortan im Brauhaus vor Ort neben dem "Tucher Rotbier" auch andere "saisonale Bierspezialitäten" gebraut - passend zur"fränkisch-bürgerlichen Küche". Als neue Gastgeber am Hallplatz übernehmen demnach Simon und Andreas Röschke den weitläufigen Gastbetrieb in der Nürnberger Innenstadt. 

Bekannt sind die neuen Betreiber des traditionsreichen Lokals laut Pressemitteilung bisher vor allem für zahlreiche Events in der Stadt: Als Gründer und Geschäftsführer der Werbe- und Eventagentur roeschke&roeschke stecken Simon und Andreas Röschke demnach zum Beispiel hinter dem "Nürnberger Opernball" oder dem "Ball der Unternehmer". Seit dem Jahr 2020 veranstalten sie auch den Consorsbank Autokino-Sommer am Albrecht Dürer Airport.

Das ausgewiesene Ziel der bewährten Gastronomen: Im "Tucher Mautkeller" wollen sie zur fränkischen Brauhaus-Küche vor allem die "Vielfalt der Tucher-Biere" präsentieren. "Dazu gehört natürlich das ,Tucher Rotbier', das seinen Ursprung in der Kaiserstadt hat und hier gebraut, gelagert und ausgereift wird. Aber auch andere Spezialitäten sollen zum Ausschank kommen, die exklusiv in der Hausbrauerei entstehen“, kündigt Jörg Träger, Gastronomiedirektor der Tucher Privatbrauerei, an. "Das historische Kellergewölbe soll unsere Marke im Herzen Nürnbergs erlebbar machen. Hier kann der Gast die Geschichte des Nürnberger Bieres direkt anfassen und alte Traditionen live erleben.“

"Tucher Mautkeller": Nürnberger Brauereigaststätte soll "Anlaufstelle für Besucher aus aller Welt" sein

Als Betreiber und Gastgeber im "Tucher Mautkeller" freuen sich die Röschke-Brüder laut eigener Aussage vor allem auf die heimischen Gäste aus Nürnberg und dem Umland. Daneben wollen sie auch Anlaufstelle für Besucher aus aller Welt sein, um ihnen die fränkische Bierkultur näher zu bringen. "Als gebürtige Nürnberger sind wir mit der Region sehr eng verbunden und natürlich leidenschaftliche Fans der fränkischen Küche sowie Braukunst", sagt Andreas Röschke. "Auch deshalb waren wir sofort begeistert, der Marke Tucher im Herzen der Stadt eine neue gastronomische Heimat zu geben."

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Bis es so weit ist und wieder bis zu 600 Gäste im Kellergewölbe der Mauthalle einen Platz finden, wird es allerdings noch einige Wochen dauern: Die Umbaumaßnahmen laufen zwar bereits auf Hochtouren. "Wir wollen aber alles mit Sorgfalt und viel Liebe zum Detail herrichten, und das braucht seine Zeit", betont Gastronomiedirektor Träger. Erklärtes Ziel ist demnach "die offizielle Wiedereröffnung noch vor dem Jahreswechsel".

In Nürnberg soll außerdem schon bald die erste "Peter Pane"-Filiale Frankens eröffnen. Die Burger-Kette macht aktuell mit einer Aktion auf sich aufmerksam: Das Unternehmen will komplette Menüs an doppelt Geimpfte verschenken.