Am Dienstagabend (09.03.2021) kam es entlang des Frankenschnellwegs zu einem körperlichen Angriff auf einen 39-jährigen Mann, der dabei schwer verletzt wurde. Die Täter konnte noch nicht gefasst werden. Die Polizeiinspektion Nürnberg-West bittet daher um Zeugenhinweise in dem Fall.

Gegen 18 Uhr rief eine Verkehrsteilnehmerin über Notruf bei der Einsatzzentrale Mittelfranken an und teilte mit, dass sie gerade beobachtet hatte, wie zwei Männer und eine Frau mit Stöcken auf einen Mann eingeschlagen haben. Dies soll sich neben dem Frankenschnellweg in etwa auf Höhe der Rothenburger Straße im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl ereignet haben, so das Polizeipräsidium Mittelfranken.

Tätergruppe prügelt mit Stöcken auf Mann ein: Opfer (39) wurde schwer verletzt

Sofort sind mehrere Polizeistreifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West und weiterer Dienststellen zum Einsatzort gefahren. Sie haben jedoch zunächst keine Personen angetroffen. Im weiteren Verlauf traf eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen 39-jährigen Mann am Plärrer an, der eine stark blutende Kopfplatzwunde und weitere Verletzungen aufwies.

Die Beamten verständigten den Rettungsdienst, der die medizinische Versorgung des Verletzten. Dieser hat angegeben, dass er an der besagten Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei. Mit schweren Verletzungen wurde der 39-Jährige schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen hatte sich der Verletzte nach der Auseinandersetzung zum U-Bahnhof Rothenburger Straße begeben und war von dort mit der U-Bahn bis zur Haltestelle am Plärrer gefahren. Bei den Tätern soll es sich um zwei Männer und eine Frau mit dunklen Haaren gehandelt haben. Eine nähere Beschreibung liegt noch nicht vor.

Mann (39) wird von Tätergruppe verprügelt: Polizei sucht Zeugen

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sowie der genaue Tatablauf sind derzeit noch völlig unklar. Die Polizeiinspektion Nürnberg-West hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 65830 zu melden.

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