Etwa 150 Menschen wollten sich an den Aktionen beteiligen, sagte Mitorganisator Martin Schneider am Freitag. Sie bauten unter anderem Zelte auf, es gab Reden, Musikbeiträge und Filme. Am Abend wollten einige Aktivisten mit Schlauchbooten über die Pegnitz fahren, um auf das Schicksal von Bootsflüchtlingen aufmerksam zu machen. Für Samstag war eine Demonstration mit etwa 300 Teilnehmern geplant.

Auch das transatlantische Freihandelsabkommens TTIP sollte ein Thema bei den Aktionen werden. "Dass das G7-Spektakel abgeschottet von der Bevölkerung stattfinden soll und jeglicher Protest schon im Vorfeld massiv behindert wird, werden wir nicht dulden", teilten die Veranstalter mit.

Der Gipfel der sieben führenden westlichen Industrienationen auf Schloss Elmau nahe Garmisch-Partenkirchen am 7. und 8. Juni steht nach Ansicht der Gegner für eine Politik, die Umweltzerstörung, Krieg, Ausbeutung, Vertreibung und Elend hervorbringt.