Denn eine der ausgebrannten Flüchtlingsunterkünfte, das Wohnhaus in der Hauptstraße, ist inzwischen saniert. Der Regierung von Mittelfranken zufolge sollen in das für 18 Asylbewerber gedachte Gebäude Mitte Dezember die ersten einziehen. Seit drei Wochen überwacht ein Sicherheitsdienst das weiß verputzte Wohnhaus rund um die Uhr.

Dagegen dürfte der bei dem Anschlag ausgebrannte "Gasthof zur Krone" nach der Behördenplanung erst im April als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung stehen. Dort sollen einmal 52 Asylbewerber unterkommen. Rein äußerlich erinnert kaum noch etwas an die Brandnacht. Das im vorderen Gebäudeteil frisch gedeckte Dach und die beige gestrichene Fassade verleihen dem Gebäude ein gefälliges Aussehen. Im Inneren aber gleicht es noch immer einem Rohbau.

Wer in der Frostnacht vom 11. auf den 12.