Die Empfangsparty war schon vorbereitet, der Einzug der Asylbewerber nur noch ein Frage von Tagen - und dann kam doch alles anders. Ziemlich genau vor einem Jahr haben Unbekannte im mittelfränkischen Vorra zwei geplante Flüchtlingsunterkünfte samt Nebengebäuden in Brand gesteckt und damit erst einmal den Einzug der Flüchtlinge verhindert. Auch wenn die Kripo bei der Suche nach Tätern noch immer im Dunkeln tappt - bis heute vermutet sie bei der Tat vom 11. Dezember 2014 einen neonazistischen Hintergrund. Die Unbekannten hatten ein Hakenkreuz und die Worte "Kein Asylat in Vorra" an die Außenwand eines Nebengebäudes gesprüht.

Die offensichtlich ausländerfeindliche Tat katapultierte die kleine Gemeinde im idyllischen Pegnitztal über Nacht in die Schlagzeilen.