Ein Großaufgebot an Feuerwehr-, Rettungskräften und Polizei eilte am Montag kurz nach 19 Uhr zum Jean-Paul-Platz in Nürnberg. Dicker Rauch und Flammen schlugen aus dem Dach eines vierstöckigen Wohnhauses. Die Dachhaut war bereits durchgebrannt, etliche Ziegel nach unten durchgestürzt. Mehrere Trupps der Feuerwehr verschafften sich sowohl durch den Treppenraum des Wohnhaus als auch über zwei Drehleitern Zugang zu den Flammen im Dachstuhl. So konnte der Brand schnell gelöscht werden.

Zum Abtragen des Brandschutts musste abschließend noch ein Feuerwehr-Kran anrücken. Eine Frau erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und musste vom Rettungsdienst behandelt werden. Alle betroffenen und gefährdeten Anwohner wurden vorsorglich evakuiert und für die Dauer des Einsatzes in einer nahegelegenen kirchlichen Einrichtung untergebracht.
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Sachschaden geht in die Zehntausende. Der Jean-Paul-Platz war während des Einsatzes total gesperrt und in der Allersberger Straße kam es zu Verkehrsbehinderungen. pol