Aktuelle Corona-Lage in Nürnberg: In unserem News-Ticker informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen in der Region Nürnberg. Hier erfahren Sie die momentanen Einschränkungen, Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie sowie mögliche Lockerungen der Beschränkungen. Fragen rund um die Pandemie und die Entwicklungen in andern fränkischen Städten und Kreisen finden Sie auf unserer Übersichtsseite zum Coronavirus

Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 22.10.2021, 16.00 Uhr: Sonderimpfaktion in Lauf, Schnaittach, Schwaig und Schwarzenbruck 

In der Stadt Nürnberg wurde ein Inzidenzwert am Freitag (22.10.2021) von 154,0 und im Nürnberger Land ein Wert von 93,5 gemeldet. Das Bayerische Rote Kreuzhat gemeinsam mit den Ortsverwaltungen Sonderimpfaktionen in Lauf, Schnaittach, Schwaig und Schwarzenbruck organisiert.

  • Lauf, Spitalgasse 5, am 27. Oktober von 10.00 bis 14.30 Uhr sowie am 03. November von 15.00 bis 19.30 Uhr
  • Schnaittach, Mittelschule Simonshofer Str. 57, am 29. Oktober von 15.00 bis 19.30 Uhr sowie am 05. November, 10.00 bis 14.30 Uhr
  • Schwaig: am 25. Oktober im Bürgersaal Behringersdorf, Norisstr. 19 A sowie am 02. November im Hallenbad Schwaig, Mittelbügweg 15, jeweils von 10.00 bis 14.30 Uhr
  • Schwarzenbruck, Albrecht-Frister-Sporthalle, Siedlerstr. 2, am 24. Oktober von 13.00 bis 17.00 Uhr

Zu diesen Zeiten können alle Personen ab 12 Jahren ohne Termin vorbeikommen und sich eine Erst- oder Zweitimpfung mit dem Vakzin von Biontech geben lassen, wo nach drei bis sechs Wochen eine zweite Impfung erfolgen muss. Ob es um eine Erst- oder Zweitimpfung geht und ob die impfwillige Person im Nürnberger Land wohnt, spielt aktuell keine Rolle.

Bei Minderjährigen müssen alle sorgeberechtigten Personen ihre Einwilligung zur Impfung geben. Mindestens ein Erziehungsberechtigter muss vor Ort bei der Impfung dabei sein und eine schriftliche Vollmacht des eventuell abwesenden Erziehungsberechtigten mitbringen. Bringen Sie bitte Ihren Impfpass sowie, falls es sich um eine Zweitimpfung handelt, alle Dokumente mit, die Sie bei der ersten Impfung erhalten haben.

Achten Sie, wenn Sie eine Zweitimpfung wünschen, bitte selbstständig auf die Einhaltung des korrekten Abstands zur Erstimpfung. Wenn Sei eine Drittimpfungen wünschen, informieren Sie sich bitte zuvor hier und wenden Sie sich ans Impfzentrum.

Außerdem können derzeit alle Interessierten nach Röthenbach ins Impfzentrum kommen und sich dort impfen lassen. Ab dem 01. Oktober ist das Impfzentrum mittwochs von 8.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 15.30 Uhr geöffnet. Hier wird um Anmeldung gebeten. Durch die eingeschränkten Öffnungszeiten können sonst bei hoher Nachfrage lange Wartezeiten für Unangemeldete entstehen. Das Impfzentrum ist barrierefrei.

Update vom 20.10.2021, 18.00 Uhr: Nach Corona-Ausbruch an Nürnberger Schule -  Gesundheitsamt schließt Horte

An der Grund- und Mittelschule Bismarckstraße im Stadtteil Rennweg hat es eine "Reihe von Covid-19-Infektionen" gegeben. Das hat die Stadt Nürnberg jetzt mitgeteilt. Demzufolge habe das Gesundheitsamt am Dienstagmorgen (19. Oktober 2021) die Ergebnisse von Pooltests auf das Virus erhalten, die "derzeit regelmäßig in beinahe allen Schulklassen durchgeführt" würden. Es handle sich dabei um PCR-Tests, heißt es von der Stadt.

Jedes Kind der Schule werde zweimal in der Woche zunächst in einem Klassenpool getestet und - wenn positive Ergebnisse dabei sind - alle Schüler*innen der Klasse im Einzeltestverfahren. "Hierdurch können Covid-19- Infektionen bei Kindern frühzeitig erkannt werden und die Betroffenen rechtzeitig vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt werden", schreibt die Stadtverwaltung. Der Fall sei nun auch in der Bismarckschule eingetreten. Das Gesundheitsamt habe "sofort" die Horte informiert, die von Schülerinnen und Schülern der Bismarckschule besucht werden. Diese hätten teilweise "aufgrund der Fallzahl" geschlossen werden müssen, heißt es, um so "eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden".

Ebenso seien die Eltern der betroffenen Kinder informiert und Schülerinnen und Schüler von einzelnen Klassen zunächst in häusliche Quarantäne gegeben worden. Die Quarantäne soll so lange andauern, bis "das Infektionsgeschehen abgeklärt ist". Seien in einer Klasse mehrere Kinder positiv getestet, bestehe ab dem fünften Tag der Quarantäne "die Möglichkeit, sich durch einen PCR-Test frei zu testen und ab kommender Woche wieder den Präsenzunterricht zu besuchen", so die Stadt. Am Mittwoch, 20. Oktober 2021, dann die Nachricht: Die Zahl der Infizierten hat sich erhöht, insgesamt seien nun 20 Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule betroffen. 

Update vom 19.10.2021, 14 Uhr: Hier gilt in Nürnberg 3G plus - Regel wird ausgeweitet

3G plus-Regel wird in Nürnberg ausgeweitet: Wer ab dem 1. November Veranstaltungen des Oberbürgermeisters in Innenräumen besucht, muss die 3G plus-Regeln befolgen: Also geimpft oder genesen sein und dies auch vorweisen können, oder beim Eintritt einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen.

Bereits eingeführt ist 3G plus in der Tafelhalle im KunstKulturQuartier und im Staatstheater.

Der Nürnberger Tiergarten und NürnbergBad stellen am 1. Dezember auf 3G plus um.

Ausgenommen von der 3G plus-Regelung sind Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben beziehungsweise noch nicht eingeschulte Kinder sowie Schüler*innen, die über die Schulen regelmäßig getestet werden. Bei der Zugangskontrolle zu den Veranstaltungen findet eine Identitätsfeststellung statt. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen durch 3G plus entfallen dann die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und die Personenobergrenzen. 

Durch die 3G plus-Regel kehrt NürnbergBad ab 1. Dezember im Innenbereich quasi zum Normalbetrieb zurück. Es fallen Zeitfenster, Vorverkauf und die strikten Personenbegrenzungen weg.

Auch im Tiergarten fallen durch 3G plus ab 1. Dezember die bisherigen Beschränkungen weg. Das heißt, es gibt keine Personenbeschränkung mehr beim Einlass.

Die Stadt betont weiterhin, dass es wichtig sei, die "zahlreichen Impfangebote" wahrzunehmen.

Update vom 18.10.2021, 12.42 Uhr: Gesundheitsamt Nürnberg appelliert an Kontaktpersonen und Ungeimpfte

Nach der Bekanntgabe von Corona-Fällen in den Nürnberger Clubs "Schimanski" und "Die Bombe" hat das Gesundheitsamt Nürnberg Partygänger*innen über die Luca-App aufgefordert, sich kostenlos testen zu lassen. "Im Moment ist die Zahl der Testungen derjenigen Clubbesucher, an die wir die Warnung ausgeschickt haben, noch übersichtlich. Wir verzeichneten am Wochenende kein erhöhtes Testaufkommen", erklärt Ulrike Goeken-Haidl, Sprecherin des Gesundheitsamts und der Koordinierungsstelle Impfzentrum Stadt Nürnberg, inFranken.de.

"Deshalb nochmals unser Appell: Liebe Club-Besucher von 'Schimanski' und 'Bombe an den besagten Tagen. Bitte nutzen Sie das kostenlose städtische Testangebot, kommen Sie mit Ihrem Smartphone zum Flughafen ins städtische Testzentrum und lassen sich kostenlos testen! Dann kann das Feiern sicher (in beiderlei Wortsinn) weitergehen." Im gleichen Zug ruft das Gesundheitsamt alle Ungeimpften nochmals dazu auf, sich impfen zu lassen. "Die Immunisierung ist kostenlos und niederschwellig und bietet einen umfassenden Schutz vor allem bei Veranstaltungen und Freizeitvorhaben, die aufgrund der zunhemend kühlen Witterung nicht mehr draussen stattfinden können", so Goeken-Haidl.

Auch am vergangenen Wochenende (16. und 17. Oktober) fanden Partys in den Nürnberger Clubs statt. Von diesen seien bisher noch keine weiteren Infektionen bekannt.

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Update vom 15.10.2021, 15.57 Uhr: Gesundheitsamt bestätigt dritten Corona-Fall in Club

Am Freitagmittag (15. Oktober 2021) erhielten Besucher*innen einer Diskothek in Nürnberg eine Warn-Meldung per Luca-App. Wie das örtliche Gesundheitsamt gegenüber inFranken.de bestätigt, gibt es eine dritte infizierte Person. Sie besuchte von Samstag auf Sonntag (9. auf 10. Oktober 2021) zwischen 22 Uhr und 4 Uhr den Club Schimanski. Danach wurde sie positiv auf das Coronavirus getestet.

Bereits am Donnerstag (14. Oktober 2021) berichtete die Stadt von zwei Corona-Infizierten:

  1. Club Schimanski in Adlerstraße 36: Eine Person war zweimal im Club "Schimanski" von Mittwoch (6. Oktober 2021) um 23.50 Uhr bis Donnerstag (7. Oktober 2021) um 4.25 Uhr sowie am Samstag (9. Oktober 2021) von circa 1 bis 5 Uhr
  2. Club "Die Bombe", Hallplatz 36: Am Mittwoch (6. Oktober 2021) hielt sich eine infizierte Person im Club "Die Bombe" auf. Zeitraum: von 0.05 Uhr bis 6.15 Uhr

Warn-Nachricht per Luca-App: Betroffene erhalten kostenlosen Test

Alle betroffenen Besucher*innen, die über die Luca-App registriert waren, erhielten eine Warn-Meldung. Ulrike Goeken-Haidl, die Sprecherin des Gesundheitsamts sowie der Koordinierungsstelle Impfzentrum Nürnberg appelliert an diese Personen, sich am Testzentrum am Flughafen testen zu lassen. Mit der entsprechenden Warnung auf der Luca-App erhalten sie einen kostenlosen Test.

Update vom 14.10.2021, 16 Uhr: Covid-19-Infizierter war in Nürnberger Clubs

Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg steht in Kontakt mit einer Person, die vermutlich am Mittwoch, 6. Oktober 2021, in den frühen Morgenstunden sowie am Abend desselben Tags bis Donnerstagfrüh, 7. Oktober 2021, in zwei Nürnberger Clubs beziehungsweise einer Discothek unterwegs war und bei der im Nachgang eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert worden ist.

Zudem meldete gestrigen Mittwoch, 13. Oktober, ein auswärtiges Gesundheitsamt an die Nürnberger Kolleginnen und Kollegen, dass eine weitere, nicht in Nürnberg gemeldete, infizierte Person in einem der Clubs Samstagfrüh, 9. Oktober, gefeiert hat. Die Stadt Nürnberg bittet diejenigen, die sich in den genannten Zeiträumen in den Lokalitäten aufgehalten haben, sich zur kommunalen Corona-Teststation am Flughafen per Schnelltest auf eine mögliche COVID-19-Infektion überprüfen zu lassen. Es wird empfohlen, hierfür vorab einen Termin unter https://www.vitotest.de/nuernberg zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Das Gesundheitsamt hat nach Absprache mit den Clubbesitzern entschieden, die Lokalitäten zu benennen, denn es ist aufgrund der unübersehbaren Zahl an möglichen Kontaktpersonen (mehrere Hundert Personen) nicht möglich, mit allen in direkten telefonischen Kontakt zu treten. Im Zeitraum von Mittwoch, 6. Oktober, 23.50 Uhr bis Donnerstag, 7. Oktober, 4.25 Uhr, und am Samstag, 9. Oktober 2021, von circa 1 bis 5 Uhr, hielten sich die infizierten Personen im Club „Schimanski“, Adlerstraße 36, in Nürnberg auf.

Im Zeitraum von 0.05 bis 6.15 Uhr hielt sich am Mittwoch, 6. Oktober, eine infizierte Person im Club „Die Bombe“, Hallplatz 36, auf. Der Eintritt in beide Clubs war via Security ausschließlich mit 3G plus (Geimpft-PCR-Getestet-Genesen) und Luca-App möglich. Beide Clubs haben die Hygienevorschriften eingehalten und mit entsprechenden Hinweisschildern ausdrücklich darum gebeten, dass Personen mit Atemwegserkrankungen und grippeähnlichen Symptomen den jeweiligen Club nicht betreten sollen.

Sämtliche Besucherinnen und Besucher, die sich via Luca-App am Mittwoch, 6. Oktober, beziehungsweise am Donnerstag 7. Oktober, sowie am Samstag, 9. Oktober, in den genannten Zeiträumen registriert haben, haben über die Luca-App eine Warnmeldung erhalten oder erhalten diese zeitnah. Sie werden eindringlich gebeten, sich am Testzentrum am Flughafen testen zu lassen. Beim Testzentrum können die Personen mit der betreffenden „Warnung“ auf der Luca-App vorstellig werden und bekommen einen kostenlosen Test. 

Update vom 18.09.2021: Inzidenz weiter über 100 

Die 7-Tage-Inzidenz im Raum Nürnberg ist weiter hoch: In der Stadt Nürnberg ist sie zwar leicht gesunken - von Freitag auf Samstag von 115 auf 111, bleibt aber weiter auf hohem Niveau. Im Landkreis ist der Wert niedriger, hier liegt er bei 57.

In der Stadt Nürnberg sind unterdessen 14 Menschen mit einer Corona-Infektion zur Behandlung auf Intensivstationen. Das ist in absoluten Zahlen der höchste Wert in Franken. Im Landkreis gibt es derzeit keine intensiv behandelten Covid-19-Fälle. 

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