Bislang übernimmt die Staatsregierung die Kosten lediglich für minderjährige Ausländer. Ein großer Teil der nach Deutschland geflohenen jungen Asylbewerber brauche aber auch danach noch eine Zeit lang die Hilfe der kommunalen Jugendämter, gab der Präsident des Bayerischen Bezirketages, Josef Mederer, zu bedenken. Dadurch entstünden den bayerischen Bezirken erhebliche Kosten.

Details will Mederer am Mittwoch (15.00 Uhr) in Nürnberg erläutern. Dabei will er auch zu anderen Fragen Stellung nehmen - etwa zu Plänen für die Schaffung eines psychiatrischen Krisendienstes für ganz Bayern und das umstrittene Bundesteilhabegesetz. Die nächste Hauptausschusssitzung des Bezirketages ist am 13. Oktober im mittelfränkischen Triesdorf.