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Nürnberg
Attacke

Auf einem Auge blind geprügelt: Mann (35) in Franken brutal überfallen

In Nürnberg wurde ein 35-Jähriger brutal überfallen. Der Täter prügelte ihn krankenhausreif. Er wird auf einem Augen wohl nie wieder sehen können.
 
In Nürnberg hat sich Anfang Februar ein brutaler Überfall ereignet. Symbolfoto: Adobe Stock
In Nürnberg hat sich Anfang Februar ein brutaler Überfall ereignet. Symbolfoto: Adobe Stock

Anfang Februar ist es in Nürnberg zu einem brutalen Überfall gekommen. Laut Angaben der mittelfränkischen Polizei wurde dabei ein 35-jähriger Mann schwer verletzt.

"Wahrscheinlich wird er das Augenlicht auf einem Auge nahezu vollständig verlieren", heißt von Seiten der Ermittler.

Attacke in Nürnberg: Was passierte Anfang Februar?

Der Angriff ereignete sich in der Nacht auf Sonntag (2. Februar 2020): Der 35-Jährige befand sich gegen 04.30 Uhr auf dem Nachhauseweg im Stadtteil Schweinau. In der Schweinauerstraße, auf Höhe des U-Bahn-Abgangs "St. Leonhard", kreuzte sein Weg den eines bislang Unbekannten. Es kam zu einem kurzen Wortgefecht. Der 35-Jährige drehte sich weg und wollte weitergehen: "Völlig unvermittelt traf ihn daraufhin ein Faustschlag auf das rechte Auge", teilt die Polizei mit.

Er stürzte, zog sich mehrere Schürfwunden und ein Hämatom am Auge zu. Was zunächst harmlos aussah, wurde später bei Untersuchungen im Nürnberger Klinikum zu einer ernsten Lage. Der 35-Jährige hatte erhebliche Verletzungen am Auge erlitten, die ihn wohl einseitig erblinden lassen.

Nachdem der Mann aus dem Klinikum entlassen wurde, bekam die Polizei davon mit. Ermittlungen der Behörden führten bislang zu keinem Ergebnis. Deshalb wenden sich die Beamten nun mit einer Personenbeschreibung des Täters an die Öffentlichkeit:

  • ist circa 25 Jahre alt
  • ist circa 175 cm groß
  • hat eine normale Statur
  • hat vermutlich eine südländische Herkunft
  • trägt einen kurzen und lückenhaften Bart
  • hat eine auffällige "Knollnase"
  • hat eine ungepflegte Erscheinung

Die Polizei hofft in diesem Fall auf die Mithilfe der Bevölkerung. Hinweise und Zeugenaussagen werden telefonisch unter 0911 21123333 entgegen genommen. Von privater Seite wurde für "Hinweise zur Ergreifung des Täters" eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.