Das Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts". Derzeit stapeln sich beim BAMF noch immer rund 400.000 unbearbeitete Asylanträge. "Um die Wartezeiten der Antragsteller weiter zu verringern, wird weiterhin Personal benötigt", sagte ein BAMF-Sprecher am Dienstag. Im Blick habe man dabei Mitarbeiter der Konzerne PricewaterhouseCoopers (PwC), KPMG, EY und Deloitte. Interessierte Mitarbeiter würden für sechs Monate freigestellt, ihr Gehalt übernähme in dieser Zeit das BAMF.

Gesucht werden laut BAMF vor allem Mitarbeiter mit Verwaltungskenntnissen. In welchen Bereichen genau die neuen Mitarbeiter eingesetzt werden könnten, wollte das BAMF nicht beantworten. Schon jetzt unterstützen das BAMF mehr als 1800 Kollegen aus Bundeswehr, der Bundesagentur für Arbeit und des Zolls. ch