Am Donnerstagmorgen (10.03.2022) fuhr ein 45-Jähriger auf der A9 mit seinem Pkw-Anhänger Gespann in Richtung Berlin, wie die Verkehrspolizeiinspektion Feucht mitteilte. Gegen 6.40 Uhr platzte zwischen den Anschlussstellen Allersberg und Feucht ein Reifen am Zugfahrzeug, woraufhin der Fahrer laut Polizei die Kontrolle über das Auto verlor.

Das Gespann, dessen Anhänger mit einem Motorboot beladen war, schleuderte nach rechts und krachte auf die Betonschutzwand. Auf dieser rutschte das Gespann mehrere Meter entlang, bis das Zugfahrzeug schließlich auf dem rechten Fahrstreifen, entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung, zum Stehen kam. Der Anhänger mitsamt Boot blieb auf der Betonwand hängen.

Hoher Sachschaden aber keine Verletzten

Glücklicherweise wurden bei dem Unfall keine Personen verletzt, jedoch kam es laut Polizeiangaben zu Sachschaden in Höhe von mindestens 40.000 Euro. Das Gespann musste durch ein ortsansässiges Unternehmen geborgen und abgeschleppt werden.

Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Fischbach waren vor Ort und unterstützen bei der Sicherung der Unfallstelle, sowie bei der Reinigung der Fahrbahn. Während der Aufräumarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen.