Gegen 21:45 Uhr war ein 44-jähriger Mann mit seiner Ehefrau und seinem Bruder auf der A9 unterwegs. Zwischen dem Autobahndreieck Feucht und der Anschlussstelle Allersberg - in Fahrtrichtung München - hielt der Fahrer aus noch ungeklärtem Grund das Fahrzeug auf der rechten Fahrspur an. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 32-jährige Bruder noch während des Ausrollens aus dem Fahrzeug ausgestiegen und auf die Fahrbahn gelaufen sein. Dort erfasste ihn der Peugeot einer 55-jährigen Kraftfahrerin. Der Mann wurde durch den Aufprall sofort getötet.

Ein nachfolgender Lkw-Fahrer erkannte den Vorfall und wich mit seinem Sattelzug nach rechts aus. Er erfasste dabei die am Pkw der Familie stehende Frau des Fahrers. Sie wurde schwer verletzt.

Während die 42-Jährige vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden musste, blieb der Lkw-Fahrer, die Pkw-Fahrerin sowie der Bruder des Toten - nach bisherigen Erkenntnissen jedenfalls - unverletzt. Alle drei Personen stehen aber erheblich unter Schock und werden betreut.

Die A9 musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Er ermittelt nun den genauen Sachverhalt. Mit der Unfallaufnahme sind Beamte der Verkehrspolizei Feucht beauftragt.