Am Samstag, dem 23. Oktober 2021, feierte der 1. FC Nürnberg seinen bisher höchsten Saisonsieg. Der Club freut sich beim 4:0 gegen den 1. FC Heidenheim über eine neue "Leichtigkeit" in seinem Spiel. Die Franken setzen sich in der Aufstiegsregion fest - daran hat ein Mann besonderen Anteil.

Die Fans des 1. FC Nürnberg bekamen schon richtig Laune auf die Bundesliga. "Nie mehr 2. Liga" skandierten die Zuschauer ausgelassen im Max-Morlock-Stadion und jubelten nach dem Schlusspfiff ihren siegreichen fränkischen Fußball-Profis zu.

1. FC Nürnberg feiert höchsten Saisonsieg - siebtes Mal in Spielzeit ohne Gegentreffer 

Der Club hat sich mit seinem höchsten Saisonsieg in der Aufstiegsregion festgesetzt. Angetrieben vom doppelten Vorlagengeber Lino Tempelmann bezwangen die Franken am Samstag vor 23 056 Zuschauern den 1. FC Heidenheim eindrucksvoll mit 4:0 (1:0) und blieben schon zum siebten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentreffer.

"Wir haben ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Mit der Dauer des Spiels wurde es immer besser. Auf dem Platz in der zweiten Halbzeit hat es sich einfach nur geil angefühlt", sagte der emsige Tempelmann, der "happy" über seine zwei Vorlagen war. "Wir haben gezeigt, wie wir Fußball spielen können. Mit den Fans im Rücken hat es einfach nur Spaß gemacht."

Mats Möller Daehli bestrafte die Gäste in der 45. Minute zum ersten Mal. Ein Kracher von Erik Schuranow (52.), ein herrlicher Freistoß von Johannes Geis (66.) und ein Eigentor von Maurice Malone (89.) bescherten dem weiter ungeschlagenen FCN den fünften Dreier.

"Nach dem 2:0 hat es Spaß gemacht, wie die Jungs nach vorne gespielt haben", lobte Nürnbergs Trainer Robert Klauß und freute sich über die "Beschwingtheit und Leichtigkeit" im Spiel seiner Mannschaft. "Das war gut anzusehen."

Der Start der Nürnberger war fast schon gewohnt zäh - dafür ging es Ende der ersten Hälfte so richtig ab. Erst zielte Schuranow nach einer gekonnten Ablage von Nikola Dovedan am rechten Pfosten vorbei, dann sorgte Möller Daehli aber für den ersten Franken-Jubel. Tempelmann bediente den im Rückraum lauernden Norweger, der aus 17 Metern traf.

Nur Sekunden vor der Halbzeit reagierte Club-Keeper Christian Mathenia bei Tim Kleindiensts Kopfball in höchster Not. Der Heidenheimer Stürmer traf nach dem Wechsel (63.) sogar noch mal den Pfosten.

Mit dem 2:0 durch Schuranow, der bei seinem sehenswerten Rechtsschuss im Strafraum erneut von Tempelmanns Vorarbeit profitierte, wuchs das Selbstvertrauen der Nürnberger weiter. Die Lücken in der Heidenheimer Defensive wurden immer riesiger. Der Standardtreffer von Geis und das Eigentor von Malone rundeten den erfolgreichen Fußball-Nachmittag für den Club ab.