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Emskirchen
Busunfall

Auf fränkischer Bundesstraße: Lieferwagen kracht in mit 80 Kindern besetzten Schulbus

Ein Lieferwagen ist am Montagmorgen auf einer Bundesstraße in Mittelfranken in einen Schulbus gekracht, der mit 80 Kindern besetzt war.
 
In Mittelfranken ist es am Montagmorgen zu einem Unfall mit einem Schulbus gekommen. Symbolbild: Hänseler
In Mittelfranken ist es am Montagmorgen zu einem Unfall mit einem Schulbus gekommen. Symbolbild: Hänseler

Am Montagmorgen (17. Februar 2020) ist es gegen 7.15 Uhr auf der Bundesstraße 8 beim Emskirchen (Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) zu einem folgenschweren Auffahrunfall gekommen, an dem ein Schulbus beteiligt war. Wie die Polizei Neustadt an der Aisch berichtet, befuhr ein 28-Jähriger die Bundesstraße mit einem Kleintransporter und einem Anhänger zwischen Emskirchen und Neustadt an der Aisch.

Erst am Freitagvormittag war es in Franken zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall mit einem Reisebus gekommen: Der Bus hatte sich wohl verfahren und krachte beim Rangieren gegen eine Hauswand und durchbrach ein Geländer.

Trotz Vollbremsung: Kleintransporter fährt auf Schulbus auf

An der Einmündung der Kreisstraße NEA 22 war unmittelbar vor ihm, von Brunn kommend, ein Schulbus in Richtung der Kreisstadt aufgefahren, den ein 52-Jähriger steuerte. Der Fahrer des Lieferwagens erkannte die Situation zu spät und fuhr - trotz einer Vollbremsung - noch auf den Omnibus auf.

In dem so genannten Gliederbus saßen rund 80 Kinder, die beim Aufprall - ebenso wie die beiden Fahrer - glücklicherweise unverletzt blieben. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird von der Polizei mit insgesamt rund 65.000 Euro beziffert.

Für die Schulkinder wurden vom verantwortlichen Unternehmen zwei Ersatzbusse für den Weitertransport in die Schule organisiert. An der Unfallstelle waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Emskirchen eingesetzt, die die Unfallstelle sicherten und die Ordnungshüter während der Unfallaufnahme und der folgenden Bergung der havarierten Fahrzeuge bei der Verkehrsregelung und -lenkung auf der vielbefahrenen Straße unterstützten.

Die Straßenmeisterei musste ebenfalls hinzugezogen werden, um ausgelaufene Betriebsstoffe des Busses und des Transportes zu binden und danach die Fahrbahn zu reinigen. Beide mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden.