Bei einem Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem Auto wurden am Dienstag (24.05.2022) 41 Personen verletzt. Drei davon trugen ersten Informationen des Polizeipräsidiums Unterfranken schwere Verletzungen davon. Der Unfall ereignete sich gegen 14Uhr auf der B469 bei Laudenbach. 

Gegenüber inFranken.de erklärte ein Pressesprecher vor Ort, Kriminaloberkommissar Maximilian Basser, dass ein Kleinbus mit zwei Insassinnen auf die Gegenspur der B469 gekommen war. Die Gründe dafür seien noch nicht geklärt. Für deren Klärung sei ein Sachverständiger vor Ort. Der Kleinbus krachte frontal mit einem Reisebus zusammen, in dem sich 38 Personen einer Reisegruppe aus Bad Kissingen befanden.

41 Personen nach Frontalcrash verletzt - Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort

Beide Insassinnen des Kleinbusses seien schwerverletzt, ebenso der Busfahrer im Reisebus. Die drei Personen mussten nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt umgehend in naheliegende Krankenhäuser gebracht, beziehungsweise mit dem Rettungshubschrauber geflogen werden. 

Die 38 Personen, die sich im Reisebus aus dem Landkreis Fulda aufhielten, trugen leichte Verletzungen davon und wurden vor Ort ärztlich versorgt.

Aufgrund der großen Anzahl an Verletzten war zudem ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort. Nach dem Unfall unmittelbar an der hessisch-bayerischen Landesgrenze westlich von Würzburg war die Bundesstraße 469 bei Laudenbach in beide Richtungen stundenlang gesperrt.

Schwierige Ermittlungen nach Reisebus-Unfall: Gutachten dauert mehrere Wochen

Nach ersten Erkenntnissen war das Auto, ein Kleinbus, aus bisher unbekanntem Grund in Fahrtrichtung Aschaffenburg auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in den Reisebus geprallt. In der Folge kam der Bus quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein Sachverständiger war noch am Nachmittag an der Unfallstelle, um die Ursache zu klären.

Die Ermittlungen gingen auch am Tag nach dem Unglück weiter. Die Insassen des Busses seien zum Teil schon befragt worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Ein Gutachter werde die Unfallursache untersuchen. Bis das Ergebnis vorliege, könne es jedoch mehrere Wochen dauern. 

mit dpa