19-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall in Unterfranken: In der Nähe von Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) hat sich am späten Freitagabend (27. August 2021) ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 19-Jähriger verlor dabei sein Leben, wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet. Vier weitere Personen wurden demnach zum Teil schwer verletzt. 

Laut Polizeibericht befuhr ein 18-Jähriger gegen 23 Uhr die B27 von Stetten kommend in Richtung Karlstadt. In der ersten langgezogenen Rechtskurve nach dem Ortsausgang verlor er auf der regennassen Fahrbahn, nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Bei Karlstadt: Schwerer Unfall - Mann (19) erliegt noch vor Ort schweren Verletzungen

In der Folge kam er nach links von der Fahrbahn ab. Der Seat drehte sich gegen den Uhrzeigersinn und touchierte mit der Beifahrerseite einen Baum neben der Fahrbahn. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug massiv deformiert und blieb am Baum in Hanglage stehen.

Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte sich der junge Mann bereits aus dem Fahrzeug befreit. Die restlichen vier Insassen befanden sich noch im Fahrzeug. Aufgrund der Hanglage gestaltete sich die Rettung der Insassen durch die freiwilligen Feuerwehren und den Rettungsdienst als schwierig. Mit teils schwerem Gerät mussten die 16 bis 19 Jahre alten Mitfahrer aus dem Fahrzeugwrack geborgen und im Anschluss durch die vor Ort eingetroffenen Notärzte behandelt werden.

Für einen 19-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrzeugführer und eine 16-Jährige wurden mit leichteren, die beiden anderen 17 und 18 Jahre alten Mitfahrerinnen mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. 

Feuerwehr und Rettungshubschrauber im Einsatz - Bundesstraße zeitweise gesperrt

Die Polizeiinspektion Karlstadt übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache, zu denen ein Sachverständiger hinzugezogen wurde. Neben 66 Kräften der örtlichen Feuerwehren und den Notärzten waren auch fünf Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Bundesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. 

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