Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

So wie in ganz Deutschland steigt die Zahl der Infizierten mit dem gefährlichen Lungenvirus SARS-CoV-2 zuletzt auch in der Region Main-Spessart. Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle finden Sie in unserer interaktiven Karte - inklusive dem letzten Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 16.04.2021, 13.40 Uhr: Inzidenz überschreitet Grenzwert - verschärfte Maßnahmen ab Sonntag

Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Main-Spessart liegt am Freitag (16. April 2021) bei 132,4 und somit drei Tage in Folge über dem Grenzwert von 100. Das bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger, dass die Notbremse wieder in Kraft tritt.

Hier den Corona-Selbsttest bei Aponeo anschauen

Laut Pressemitteilung des Landratsamtes gelten die Maßnahmen der Notbremse ab Sonntag, 18. April 2021. Demnach greifen folgende Regelungen: 

  • Die Kontaktbeschränkungen werden wieder verschärft: Ab Sonntag darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. Zulässig ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.
  • Zudem tritt die nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung ist von 22 Uhr bis 5 Uhr nur in begründeten Fällen erlaubt wie z.B. aufgrund der Berufsausübung oder in medizinischen Notfällen.
  • Der Einzelhandel bietet ausschließlich Terminshopping an ("Click & Meet“). Zusätzlich muss ein aktueller negativer Corona-Test vorgelegt werden (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest). Ausgenommen davon sind Lebensmittelmärkte, Drogerien und Apotheken. Auch Dienstleistungen wie z.B. Friseure und Kosmetikbetriebe dürfen weiterhin unter den bislang geltenden Vorgaben für ihre Kunden da sein.
  • Kontaktfreier Sport ist ab Sonntag nur unter Beachtung der Kontaktbeschränkung erlaubt, d.h. dieser darf nur mit einer weiteren Person eines anderen Hausstands ausgeübt werden. Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt.
  • Präsenzunterricht in Musikschulen ist untersagt, dagegen ist sowohl theoretischer als auch praktischer Fahrunterricht unter Beachtung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln weiterhin erlaubt.
  • Die Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgänge müssen im Distanzunterricht unterrichtet werden. Präsenzunterricht findet nur noch in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie den Abschlussklassen statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Die Notbremse bleibt so lange bestehen, bis die Inzidenz drei Tage in Folge unter dem Grenzwert von 100 liegt. 

Update vom 26.03.2021, 15.45 Uhr: Inzidenz unter 100 - Kitas bleiben nächste Woche geöffnet

Laut Informationen des Landkreises Main-Spessart am Freitag (26. März 2021) liegt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz bei 97,5. Aus dem Landkreis sind derzeit 309 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 679 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Da die Inzidenz am Freitag, der als Stichtag für die Folgewoche bei Schulen und Kitas gilt, noch unter dem Schwellenwert von 100 liegt, öffnen Kitas nächste Woche im eingeschränkten Regelbetrieb, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung. 

Das bedeuted für die Einrichtungen, dass die Betreuung der Kinder in festen Gruppen erfolgt. Aufgrund der Osterferien, die am Montag beginnen, findet in den Schulen entsprechend kein Unterricht statt.

Update vom 15.03.2021: Impftermine mit Astrazeneca abgesagt

Das Landratsamt teilt am Montagnachmittag mit: 
Das Impfzentrum Main-Spessart sagt mit sofortiger Wirkung auf Weisung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sämtliche Termine für Corona-Impfungen mit AstraZeneca ab.

Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hat die Bundesregierung beschlossen, die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich
auszusetzen. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa, hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Die Impfungen mit AstraZeneca sind daher bis auf Weiteres sofort auszusetzen; es können keine neuen Termine für Erst- und Zweitimpfung mit AstraZeneca vereinbart werden. Aufgrund der Kürze der Zeit besteht leider keine Möglichkeit mehr, alle terminierten Personen telefonisch über diese Absage zu informieren.

Update vom 12.03.2021, 11.20 Uhr: Präsenzunterricht nur noch für Abschlussklassen möglich

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Main-Spessart liegt am Freitag (12. März 2012) laut Angaben des RKI bei 107. Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung berichtet, bedeutet das, dass nur noch Abschlussklassen ab Montag (15. März 2021) die Schule im Präsenzunterricht besuchen dürfen. Kindertagesstätten und -einrichtungen wechseln in die Notbetreuung bis Ende der kommenden Woche.

Und auch nur, wenn der nötige Mindestabstand durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Die Regelung, ab welcher Inzidenz Präsenz-, Wechsel - oder Distanzunterricht stattfinden kann, geht mit der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung einher. 

Demnach wird jeden Freitag festgelegt, wie der Unterricht in der Folgewoche stattfinden kann. 

Update vom 11.03.2021, 18.25 Uhr: Corona-Fälle in vier Unternehmen in Lohr - Reihentestung bei Bosch-Rexroth

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weiterhin an und der Landkreis nähert sich wieder der 100er Marke. Wie das Landratsamt am Donnerstag (11. März 2021) mitteilt, seien inzwischen immer mehr Betriebe betroffen. Besonders in Lohr ist dies der Fall. Dort gibt es derzeit gleich in vier Unternehmen Corona-Fälle. In den betroffenen Firmen hat das Gesundheitsamt unverzüglich Reihentestungen angeordnet. Auch die Hygienekonzepte wurden überprüft und gemeinsam mit den Betrieben eventuell notwendige Änderungen besprochen. „Die Betriebe sind hier in der Regel sehr kooperativ, denn es ist natürlich auch in ihrem Interesse, dass sich das Virus dort nicht weiter ausbreitet und gegebenenfalls zu größeren Ausfällen in der Belegschaft führt“, so die Leiterin des Staatlichen Gesundheitsamtes, Dr. Nicole Eberbach.

Am Freitag (12. März) steht eine größere Reihentestung bei der Firma Bosch-Rexroth an, nachdem dort acht Mitarbeiter aus der Gießerei positiv getestet wurden. Insgesamt sollen dort 190 Mitarbeiter durch ein mobiles Testteam getestet werden. „Wir erhoffen uns damit, der möglichen Entwicklung einer hohen Dunkelziffer und der damit verbundenen, weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 entgegenzuwirken“, erläutert Eberbach.

Die mobilen Testteams kommen in begründeten Verdachtsfällen oder bei Auftreten von positiven Fällen in die Betriebe. Es gibt aber bereits einige Unternehmen, die ihre Belegschaft betriebsintern regelmäßig testen lassen. „Das wäre natürlich wünschenswert, dass hier noch deutlich mehr Firmen Verantwortung übernehmen und regelmäßige Testungen ihrer Mitarbeiter organisieren“, unterstreicht die Leiterin des Gesundheitsamtes.

Wie das Landratsamt weiter mitteilt, wurden im Landkreis Main-Spessart 12.738 Impfungen (Stand 10. März) vorgenommen, davon 8976 Erstimpfungen und 3762 Zweitimpfungen. Nachdem der Impfstoff AstraZeneca von der Ständigen Impfkommission nunmehr auch für die über 80-Jährigen zugelassen wurde, müssen sich die nachfolgenden Priorisierungsgruppen 2 und 3 wie z.B. Lehrer und Erzieher vorerst noch etwas gedulden, bis sie an der Reihe sind. Diese waren in den vergangenen Wochen zum Zuge gekommen, nachdem der Impfstoff nicht an über 64-Jährige der Priorisierungsgruppe 1 verimpft werden konnte.

Daneben berichtet die Behörde von zwei weiteren Fällen in Einrichtungen:

  • KiTa Theresienheim Karlstadt: Eine Person wurde positiv getestet, die betroffenen Personen befinden sich in Quarantäne.
    Schulen
  • Grundschule Karlstadt: Eine Person wurde positiv getestet, die betroffenen Personen befinden sich in Quarantäne.

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 11. März) 183 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 3.363 positiv getestete Personen. Genesen sind davon 2.994 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 95,9 (Quelle: RKI). Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt bei 186.
13 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 496 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne.

Update vom 10.03.2021, 16.15 Uhr: Mutation breitet sich aus - Menschen unvorsichtig?

Seit rund zwei Wochen steigen die Infektionszahlen in Main-Spessart wieder an. Hatte der Landkreis am 25. Februar noch eine Inzidenz von 21,4, so liegt diese inzwischen bei 70 (Stand: 9. März). Wo liegen die Ursachen dafür?

„Die Menschen wollen eine einfache Antwort, aber die gibt es leider nicht“, erklärt die Leiterin des Staatlichen Gesundheitsamtes Main-Spessart, Dr. Nicole Eberbach. „Es gibt nicht die eine Ursache oder den einen Infektionsherd, der dafür verantwortlich ist.“ Nach wie vor hat es das Gesundheitsamt mit einem diffusen Ausbruchsgeschehen zu tun, heißt, die Ansteckungswege sind breit gestreut und auch nicht immer nachvollziehbar.

Die Lage in den Alten- und Pflegeheimen ist derzeit entspannt. Und auch am Klinikum Main-Spessart gibt es kein Ausbruchsgeschehen. Dagegen sind nun vermehrt Mitarbeiter von Betrieben, aber auch Schulen und Kindergärten betroffen. Derzeit wurden in fünf Kitas und zwei Grundschulen positive Fälle gemeldet. Dass hier mehr Fälle auftreten, liegt in der Natur der Sache: Wo mehr Menschen zusammenkommen, ist auch die Gefahr der Verbreitung des Virus höher. Das gilt gleichermaßen natürlich auch für den privaten Bereich. 

Vielfach wird in der Bevölkerung angenommen, dass die gestiegenen Fallzahlen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Anzahl der durchgeführten Tests stehen: Wer mehr testet, findet auch mehr. Zum Teil mag dies stimmen, aber derzeit werden die Infizierten Personen überwiegend durch Krankheitsfälle entdeckt. Zudem sind auch in anderen unterfränkischen Landkreisen ebenfalls wieder steigende Fallzahlen zu beobachten.

Was allerdings augenfällig ist: Rund 75 % der aktiven Corona-Fälle weisen eine Mutation auf. „Und wenn die britische Variante im Spiel ist, gibt es fast immer Folgefälle“, weiß die Leiterin des Staatlichen Gesundheitsamtes Main-Spessart, Dr. Nicole Eberbach. Denn diese verbreite sich deutlich schneller. Hier baut das Gesundheitsamt auf das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Auf Grundlage der bayernweit geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gibt es seit dieser Woche zwar einige Lockerungen, sowohl was die Kontaktbeschränkungen als auch die Öffnung des Einzelhandels anbelangt. „Aber wir müssen weiterhin extrem achtsam sein“, so Eberbach.

Genau dies scheinen viele Menschen gerade nicht (mehr) zu tun. Gerade bei schönem Wetter wie an den vergangenen Wochenenden musste die Polizei die Menschen immer wieder darauf hinweisen, Abstand zu halten und Masken zu tragen. „Nicht immer stoßen wir dabei leider auf
Verständnis. Da ist zum Teil viel Überzeugungsarbeit zu leisten“, berichtet Matthias Rauscher, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Karlstadt. Dabei kostet es inzwischen 250 €, wenn gegen die Maskenpflicht verstoßen wird.

Landrätin Sabine Sitter hat Verständnis, dass es die Menschen leid sind, Abstands- und Hygienevorschriften zu beachten, Kontakte einzuschränken und auf Freizeitaktivitäten zu verzichten. „Das geht uns allen an die Substanz und manchem Unternehmer oder Kulturschaffenden an die Existenz“, unterstreicht Sitter. Aber die Infektionszahlen ließen sich nur dann dauerhaft senken, wenn alle mitmachen und sich umsichtig verhalten. Das fange bei den privaten Kontakten an und schließe die Bereitschaft, sich vermehrt testen zu lassen, mit ein: „Machen Sie von unserem Testangebot Gebrauch. Es steht allen offen!“

Testmöglichkeiten stehen kostenlos zur Verfügung

Nach wie vor gibt es die Möglichkeit, sich am Testzentrum in Marktheidenfeld kostenlos testen zu lassen. Anmeldungen sind dafür sowohl online unter www.termin.klinikum-msp.de als auch telefonisch von Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 15 Uhr unter 0 93 91 / 502 – 22 20 möglich. Sollte online kein Termin mehr verfügbar sein, lohnt es sich in jedem Fall telefonisch nachzufragen, da sich kurzfristig freie Kapazitäten ergeben können. Das Testzentrum selbst ist von Montag bis Freitag geöffnet, Samstag, Sonntag und an Feiertagen geschlossen.

Darüber hinaus bieten auch viele niedergelassene Ärzte Testmöglichkeiten an. Seit dieser Woche können Arztpraxen zudem im Rahmen der sogenannten Bürgertestung allen Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland einmal wöchentlich einen kostenlosen Schnelltest anbieten.

AstraZeneca nun auch für die Über-80-Jährigen zugelassen

Mehr Testen ist umso wichtiger, so lange die Impfungen nicht weiter vorangeschritten und die besonders verletzlichen Personengruppen geschützt sind. Nachdem der Impfstoff AstraZeneca nunmehr auch für die Über-80-Jährigen zugelassen wurde, werden die Impfungen für diese Personengruppe nochmals deutlich an Fahrt aufnehmen. Damit müssen sich nun aber die nachfolgenden Priorisierungsgruppen 2 und 3 wie z.B. Lehrer und Erzieher wieder etwas gedulden, bis sie an der Reihe sind. Diese waren in den vergangenen Wochen zum Zuge gekommen, nachdem dieser Impfstoff nicht an Über-64-Jährige der Priorisierungsgruppe 1 verimpft werden konnte. „Es ist in unserem Land der erklärte Wille, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden. Deshalb richten wir uns hier strikt nach den bundeseinheitlichen Vorgaben der Coronavirus-Impfverordnung und den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission“, erklärt Sabine Sitter.

Inzwischen wurden rund 12.250 Impfungen im Landkreis verabreicht, davon etwa 8.650 Erstimpfungen (Stand:9.März). Die Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie des Personals in den Alten- und Pflegeheimen wurde abgeschlossen. Die wöchentlich bereitgestellten Impfstoffe werden im Impfzentrum in Lohr stets umgehend verimpft. „Hier liegt kein Impfstoff auf Halde. Wir könnten sofort mehr Impfdosen verabreichen, wenn uns mehr Impfstoff zur Verfügung stünde“, unterstreicht der Leiter des Impfzentrums Florian Schüßler. Schon jetzt werden pro Tag deutlich mehr Impfungen vorgenommen, als die ursprünglich vom Bayerischen Gesundheitsministerium vorgegebene Zahl von 300. Eine Erweiterung der Kapazitäten wäre jederzeit möglich, wenn mehr Impfstoff bereitstünde. Erst ab April ist aber mehr Impfstoff angekündigt. Das Impfzentrum ist darauf vorbereitet.

Update vom 03.02.2021, 19.40 Uhr: Corona-Fälle an Grundschule und Gymnasium im Landkreis Main-Spessart

Das Landratsamt Main-Spessart meldet am Dienstag (23. Februar 2021) Corona-Fälle an zwei Schulen im Landkreis. Betroffen sind demnach die Grundschule in Wiesenfeld/Karlburg und das Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt. Bei der Grundschule Wiesenfeld wurde ein Mitarbeiter der Mittagsbetreuung positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Sieben Schüler und ein weiterer Mitarbeiter der Mittagsbetreuung befinden sich in Quarantäne. Am Johann-Schöner-Gymnasium wurde ein Lehrer positiv getestet, 25 Schüler sind in Quarantäne.

FFP2-Masken jetzt bei Amazon anschauen

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 23. Februar) 63 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 3162 positiv getestete Personen. Genesen sind davon Personen 2.915. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 32,5 (Quelle: RKI). Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt bei 184.

21 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 165 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne.

Update vom 03.02.2021: Niedrigster Inzidenzwert in Franken

Das Landratsamt Main-Spessart meldet, dass aktuell 102 Personen mit dem Coronavirus infiziert sind. Der 7-Tage-Inzindenzwert beträgt aktuell 33,3 und ist damit fränkischer Spitzenreiter: Nirgends in Franken ist der Wert ebenso niedrig. Auch in ganz Bayern ist der Landkreis damit unter den Top-Landkreisen: Nur die Stadt Regensburg ist aktuell niedriger bei knapp über 23. 

Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt bei 182. 21 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 382 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne.

Update vom 21.01.2021, 19.45 Uhr: Inzidenzwert unter 100 - "wollen dritte Welle im Landkreis vermeiden"

Im Landkreis Main-Spessart sind in den vergangenen Wochen die Corona-Zahlen gesunken. Wie das Landsratamt am Donnerstag (21.01.2021) mitteilte, sind im Landkreis derzeit 255 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2908 positiv getestete Personen, 2474 davon gelten als genesen. 

Allerdings gibt es einen weiteren Todesfall, womit die Zahl der an beziehungsweise mit Covid-19 Verstorbenen nun bei 179 liegt. 21 weitere Personen werden aktuell im Klinikum Main-Spessart stationär behandelt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 530 Personen.

Insgesamt entspannt sich die Lage im Landkreis Main-Spessart langsam etwas. Die 7-Tage-Indzidenz pro 100.000 Einwohner liegt derzeit bei 91,2. Ende Dezember 2020 war sie noch doppelt so hoch (203,7, siehe Update vom 28.12.2020)

Dennoch seien die sinkenden Zahlen kein Anlass für Nachlässigkeit: "Wir wollen unbedingt eine dritte Welle in unserem Landkreis vermeiden", betont das Landratsamt. "Wichtig ist es nun, weiterhin geltende Hygieneregeln einzuhalten und achtsam zu bleiben. Hier ist jeder einzelne Bürger gefragt, sich und seine Mitmenschen zu schützen. Unser Ziel ist es, das Infektionsgeschehen dauerhaft zu senken und somit die vulnerablen Personengruppen bestmöglich zu schützen." 

Impftermine für die über 80-Jährigen werden im Landkreis derzeit noch nicht vergeben, weil noch nicht genug Impfstoff vor Ort zur Verfügung steht. Für eine Anmeldung zur Impfung ist es "zwingend erforderlich, sich vorab registrieren zu lassen."

Update vom 28.12.2020, 14.00 Uhr: 19 neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Main-Spessart ist über die Weihnachtsfeiertage wieder angestiegen. Wie das Landratsamt am Montag (28.12.2020) mitteilte, wurde im Vergleich zum Vortag 45 weitere Menschen positiv auf das Virus getestet. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in der Region auf 517 an.

Seit Beginn der Pandemie wurden 2.453 positive Corona-Fälle registriert, 1.798 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ebenfalls wieder angestiegen: Während am Sonntag (27.12.2020) der Wert noch bei  180,73 stand, liegt er nun laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts bei 203,7 (Stand: 28.12., 0.00 Uhr).

Darüber hinaus sind im Landkreis 19 weitere Menschen an oder mit Corona verstorben. Laut Landratsamt gehörten die Verstorbenen altersbedingt einer Risikogruppe an. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 138.

Derzeit werden 22 Menschen aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. 

Das Landratsamt bestätigte zudem einen weiteren Corona-Fall in einer Einrichtung im Landkreis: Im Seniorenzentrum der AWO in Partenstein wurde eine Person positiv auf Corona getestet. Für den betroffenen Bereich wurde eine Quarantäne sowie ein Besuchsverbot angeordnet.

Update vom 22.12.2020, 18.00 Uhr: Inzidenz leicht gesunken - aber fünf weitere Todesfälle

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 22. Dezember) 508 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.228 positiv getestete Personen. Genesen sind davon 1.601 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 229,1 (Quelle: RKI).

Leider gibt es fünf neue Todesfälle. Die Zahl der an beziehungsweise mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 119. Die neuen Todesfälle gehörten altersbedingt einer Risikogruppe an. 11 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 1.603 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne.

Neu hinzugekommene Einrichtungen:

  • KiTa Hafenlohr
    Es wurde eine Person positiv getestet, die betroffenen Personen befinden sich bis 30. Dezember in Quarantäne.
  • KiTa St. Pius Lohr
    Es wurde eine Person positiv getestet, eine Gruppe befindet sich bis 29. Dezember in Quarantäne.
  • Grundschule Marktheidenfeld
    Es wurde eine Person positiv getestet, eine Klasse befindet sich bis 24. Dezember in Quarantäne.

Update vom 18.12.2020, 16.15 Uhr: Zahl der Corona-Toten jetzt bei 105 - Inzidenz springt auf 234,6

Der Landkreis Main-Spessart hat sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit der Coronavirus zu beklagen. Das geht aus eine Pressemitteilung des Landratsamts am Freitagnachmittag (18. Dezember 2020) hervor. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt damit bei 105. Die neuen Todesfälle gehörten altersbedingt einer Risikogruppe an, so die Behörde.

Landkreisweit seien aktuell (Stand: 18. Dezember) 591 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2088 positiv getestete Personen. Genesen sind davon 1392 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 234,6 (Quelle: RKI).

14 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 1565 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne.

Update vom 17.12.2020, 15.45 Uhr: Vier neue Todesfälle - Inzidenz von 211,6

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 17. Dezember 2020) 551 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2003 positiv getestete Personen. Genesen sind davon 1353 Personen, wie das Landratsamt Main-Spessart am Donnerstag mitteilt.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 211,6 (Quelle: RKI). "Leider haben wir vier neue Todesfälle zu beklagen", teilt das Landratsamt weiter mit. Die Zahl der an beziehungsweise mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 99. Die neuen Todesfälle gehörten altersbedingt einer Risikogruppe an, heißt es in der Pressemitteilung.

17 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 1593 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne.

Update vom 16.12.2020, 18.00 Uhr: Erneut mehrere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Main-Spessart liegt aktuell bei 226,7, wie das Landratsamt am Mittwoch (16. Dezember 2020) meldet. Erneut gibt es mehrere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus: sechs Menschen sind verstorben. Sie gehörten altersbedingt zur Risikogruppe.

Die Zahl der Verstrobenen liegt demnach bei 95. Im Moment befinden sich 1565 Menschen in Quarantäne, heißt es weiter. 

Update vom 14.12.2020, 17 Uhr: Weitere zehn Tote - über 1500 Kontaktpersonen in Quarantäne

Das Landratsamt Main-Spessart hat am Montagmittag (14. Dezember 2020) die aktuellen Corona-Zahlen gemeldet. Demnach liegt der 7-Tage-Inzidenzwert aktuell bei 229,9 laut Robert-Koch-Institut. Dem Gesundheitsamt wurden weitere zehn Tote gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben waren. Die Gesamtzahl liegt jetzt bei 80 Verstorbenen. Aktuell infiziert sind laut Landratsamt 640 Personen. 17 der Infizierten werden am Montag stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt.

Das führt auch zu einer hohen Zahl an Menschen mit Quarantänepflicht: Aktuell müssen 1520 engere Kontaktpersonen die Zeit in Quarantäne verbringen.

Update vom 11.12.2020, 15.00 Uhr: Fünf weitere Todesfälle - 1464 Menschen in Quarantäne

Aktuell sind im Landkreis Main-Spessart 594 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt laut Robert Koch-Institut 257,6, wie das Landratsamt meldet. Im Landkreis sind zudem fünf weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Im Klinikum Main-Spessart werden 17 Menschen stationär behandelt, eine Person liegt auf der Intensivstation. Insgesamt befinden sich 1464 Menschen in häuslicher Quarantäne. 

Update vom 10.12.2020, 18.50 Uhr: Landkreis verschärft Corona-Maßnahmen

Laut Robert Koch-Institut liegt die 7-Tage-Inzidenz des Landkreis Main-Spessart immer noch weit über 200. Damit sich das ändern, verschärft der Landkreis die Corona-Maßnahmen, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung berichtet. Demnach gelten folgende Regeln: 

  • Ausgangssperre: Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, es sei denn, dies ist begründet aufgrund eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen, der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke, der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, der Begleitung Sterbender, von Handlungen zur Versorgung von Tieren, der Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember 2020 oder von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
  • Märkte: Märkte zum Warenverkauf sind untersagt mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte.
  • Schule: An allen Schulen findet ab der Jahrgangsstufe acht mit Ausnahme der jeweils letzten Jahrgangsstufe und der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung kein Unterricht in Präsenzform statt. Der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht in Präsenzform ist untersagt.

Des Weiteren bittet das Landratsamt darum, eigenverantwortlich Kontakte zu beschränken. Erneut sind im Landkreis zwei neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus zu beklagen. Aktuell befinden sich 1714 Menschen in Quarantäne. Davon betroffen ist auch eine Klasse des Fanz-Ludiwg-von-Erthal Gymnasiums in Lohr, eine Klasse der Johann-Rudolph-Glauber-Realschule Karlstadt und eine Klasse der Grundschule Thüngingen.

Update vom 08.12.2020, 16.05 Uhr: Sechs neue Todesfälle zu beklagen

Aktuell sind im Landkreis Main-Spessart 522 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, wie das Landratsamt am Dienstag (08. Dezember 2020) meldet. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 255,2 - wobei sich das Landratsamt hier auf die Angaben des Robert Koch-Institutes bezieht.

Leider hat es sechs weitere Todesfälle im Landkreis in Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Die Vestrobenen zählten jeweils alle zu einer Risikogruppe. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 56. Eine Person, die mit dem Virus infiziert ist, muss auf der Intensivstation behandelt werden. 17 weitere Menschen befinden sich im Krankenhaus, um stationär behandelt zu werden. Insgesamt befinden sich im gesamten Landkreis 1827 Menschen in Quarantäne. 

Update vom 02.12.2020, 16:15 Uhr: 464 aktive Corona-Infizierte und drei Todesfälle

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 02. Dezember) 464 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, wie das Landratsamt Main-Spessart mitteilt. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 1339 positiv getestete Menschen. Genesen sind davon 839.

Leider gibt es drei neue Todesfälle zu vermelden. Die Zahl der an beziehungsweise mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 36. Die neuen Todesfälle gehörten altersbedingt einer Risikogruppe an. 23 Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 1565 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

Situation in Einrichtungen
Korrektur zum Deutschen Orden Soziotherapieverbund Spessart: Die positive Person wurde im Haus Burgsinn getestet, nicht im Haus Partenstein (Hirtenhof). Es befindet sich somit nur dieser Wohnbereich in Quarantäne, das Haus in Partenstein ist nicht betroffen.

Michael-Ignaz-Schmidt-Realschule Arnstein
Es wurde eine Person positiv getestet, eine Klasse befindet sich bis 4. Dezember in Quarantäne.

Update vom 01.12.2020, 18.49 Uhr: Inzidenz weit über 200 - Landkreis verschärft Corona-Einschränkungen

Im Landkreis Main-Spessart ist die Situation in Anbetracht der äußerst hohen Corona-Zahlen nach wie vor ernst. Am Dienstag liegt der 7-Tage-Inzidenzwert bei 263,16. Insgesamt gibt es gleich acht fränkische Regionen mit einem Inzidenzwert von mehr als 200. Zwei Städte weisen sogar einen Corona-Wert von über 300 auf.

Um die Ausbreitung des Virus zu unterbinden, hat der Landkreis eine neue Allgemeinverfügung mit weiteren Einschränkungen erlassen.

"Angesichts der zunehmend ernster werdenden Situation trifft das Landratsamt ergänzend zur seit heute geltenden Neunten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung schärfere Maßnahmen, die zur Reduzierung der Infektionszahlen beitragen sollen", heißt es vonseiten des Landratsamts Main-Spessart. Die Allgemeinverfügung tritt bereits am Mittwoch (2. Dezember 2020) in Kraft und gilt vorläufig bis 20. Dezember 2020.

Besuchsbeschränkung und Testpflicht für Einrichtungen

Ab Mittwoch, 2. Dezember, wird angeordnet, dass Besucher in vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, IntensivpflegeWGs, Altenheime und Seniorenresidenzen diese nur noch betreten dürfen, wenn sie eine FFP2-Maske tragen und vor Ort einen Point-of-care (PoC)-Antigen-Test („Corona-Schnelltest“) durch die Einrichtung durchführen lassen.

Sollte dieses Vorgehen der Einrichtung aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, so ist alternativ auch die Vorlage eines negativen Ergebnisses eines anderweitig durchgeführten Schnelltests am selben Tag beziehungsweise eines PCR-Tests mit Testzeitpunkt nicht älter als 48 Stunden und Ergebnis nicht älter als 24 Stunden durch den Besucher möglich. Darüber hinaus können die Einrichtungen weitergehende Besuchsbeschränkungen treffen.

Zudem ist ab Mittwoch jeder Mitarbeiter einer der vorgenannten Einrichtungen dazu verpflichtet, einmal pro Kalenderwoche einen Point-of-care (PoC)-Antigen-Test („Corona-Schnelltest“) an sich durchführen zu lassen.

Maskenpflicht und Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen

Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen. Auf weiteren öffentlichen Plätzen gilt außerdem ein Konsumverbot von Alkohol. Eine Übersicht dieser Plätze findet sich im Amtsblatt Nr. 32.

Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und in Heilpädagogischen Tagesstätten

In allen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und in Heilpädagogischen Tagesstätten sind feste Gruppen zu bilden, offene oder teiloffene Konzepte sind untersagt. Alle Beschäftigten haben in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

In Horten und sonstigen Mittagsbetreuungen gilt für das Personal und für die betreuten Kinder in den jeweiligen Betreuungsräumlichkeiten die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung seit Dienstag in Kraft

Aufgrund des 7-Tages-Inzidenz-Werts von über 200 (Inzidenzwert: 263,16, Stand: 01.12.2020, Quelle: RKI) gelten laut dem Landratsamt zudem die Beschränkungen der am Dienstag in Kraft getretenen 9. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung:

  • Danach sind im Landkreis Main-Spessart Märkte und Wochenmärkte mit Ausnahme des Lebensmittelverkaufs untersagt.
  • An Schulen findet ab der Jahrgangsstufe acht Wechselunterricht statt, wenn der Mindestabstand nicht anders eingehalten werden kann.
  • Musikschulen und Fahrschulen in Präsenzform sind verboten.

Update vom 30.11.2020, 18 Uhr: 482 Infizierte und vier neue Todesfälle

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 30. November) 482 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 1259 positiv getestete Menschen. Genesen sind davon 749. 

Außerdem sind vier neue Todesfälle zu vermelden. Die Zahl der an beziehungsweise mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 28. Die neuen Todesfälle gehörten altersbedingt einer Risikogruppe an. 25 Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 1307 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

Der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Main-Spessart liegt heute laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 290,11 pro 100.000 Einwohner. Damit gelten für den Landkreis Main-Spessart ab Dienstag, 1. Dezember, die weiteren Einschränkungen, die in § 25 der 9. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-683/) für diesen Fall vorgesehen sind. Danach sind im Landkreis Main-Spessart ab morgen Märkte und Wochenmärkte mit Ausnahme des Lebensmittelverkaufs untersagt. An Schulen findet ab der Jahrgangsstufe acht Wechselunterricht statt, wenn der Mindestabstand nicht anders eingehalten werden kann. Musikschulen und Fahrschulen in Präsenzform sind verboten. Auf zentralen Begegnungsflächen, die morgen vom Landratsamt noch genauer definiert werden, gilt Maskenpflicht und ein Alkoholkonsumverbot.

Update vom 27.11.2020, 14.00 Uhr: Weiteres Seniorenheim mit positiven Corona-Fällen

Im Landkreis Main-Spessart steigt die Zahl der positiven Corona-Fälle noch immer an. Laut einer Mitteilung des Landratsamtes vom Freitag wurden 76 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der positiven Fälle seit Beginn der Pandemie im Landkreis steigt damit auf 1123, davon sind 692 Menschen inzwischen wieder genesen. 

Aktiv mit dem Virus infiziert sind aktuell 407 Menschen in der Region und 22 Personen müssen aufgrund ihrer Infektion stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt werden. Auch die Zahl der Todesfälle ist erneut angestiegen: Zwei weitere Menschen sind in Zusammenhang mit Corona gestorben, insgesamt gab es 24 Todesfälle.

Zudem ist ein weiteres Seniorenheim von Corona betroffen. Im Kreisseniorenzentrum Marktheidenfeld wurden drei Menschen positiv auf das Virus getestet. Der betroffene Wohnbereich wurde inzwischen isoliert und die Bewohner unter Quarantäne gestellt. Es ist bereits die achte Pflegeeinrichtung im Landkreis, in der diesen Monat Corona-Fälle auftreten.

Die Sieben-Tage-Inzindenz im Landkreis Main-Spessart ist aufgrund der vielen Neuinfektionen wieder angestiegen und liegt laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts bei 234, 6 (Stand: 27.11., 0.00 Uhr).

Update vom 26.11.2020, 20.00 Uhr: 44 Neuinfektionen im Landkreis - Kita muss schließen

Im Landkreis Main-Spessart wurden im Laufe des Tages 44 neue Corona-Fälle gemeldet. Laut einer Mitteilung des Landratsamtes gelten aktuell 369 Menschen als aktiv infiziert. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1047 Menschen in der Region positiv getestet, davon sind 656 inzwischen wieder genesen.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus ist ebenfalls erneut angestiegen: Eine weitere Person ist verstorben, die Gesamtzahl liegt damit nun bei 22. Laut Angaben des Landratsamtes gehörte die verstorbene Person altersbedingt der Risikogruppe an. 24 Menschen werden momentan im Klinikum Main-Spessart aufgrund einer Corona-Infektion behandelt.

Auch in den Schulen und Kitas in der Region wurden neue Fälle verzeichnet. An der Realschule in Gemünden muss eine Klasse in Quarantäne, nach dem eine Person positiv getestet wurde. Im Kindergarten Thüngen wurde ebenso eine einzelne Person positive auf das Virus getestet. Die Einrichtung muss in Folge dessen vollständig schließen.

Der Landkreis Main-Spessart verzeichnet im Moment eine überdurchschnittlich hohe Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Vergleich zum restlichen Unterfranken. Laut den Zahlen des Robert-Koch-Institutes liegt der Wert bei 210,05 (Stand: 26.11., 0.00 Uhr).

Update vom 25.11.2020, 17.50 Uhr: Sieben Corona-Fälle in Dialyse-Zentrum - drei neue Todesfälle

Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart steigen weiter an: Derzeit sind 340 Personen mit dem Coronavirus infiziert, wie das Landratsamt am Mittwoch bekanntgab. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 1003 positiv auf Covid-19 getestete Personen, von denen 642 als genesen gelten.

Aufgrund drei weiterer Todesfälle liegt die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-2 Verstorbenen nun bei 21. Aktuell werden 23 Patienten stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. 1051 enge Kontaktpersonen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 

Im Dialyse-Zentrum Karlstadt kam es zu einem Corona-Ausbruch. Dort wurden sieben Personen positiv auf das Virus getestet. Die Betroffenen befinden sich laut dem Landratsamt in häuslicher Quarantäne. 

Update vom 23.11.2020, 21.30 Uhr: Drei Seniorenheimen von Corona-Infektion betroffen

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 296 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, wie das Landratsamt am Montag mitteilte. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 886 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 576 Personen.

Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt bei 14. 25 Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

In den Seniorenheimen in der Region ist die Lage angespannt: In drei Einrichtungen wurden Menschen positiv auf Corona getestet. Insgesamt wurden 36 neue Fälle nachgewiesen. In der Alloheim Senioren-Residenz "Mainbrücke" in Marktheidenfeld wurde eine Person wurde positiv getestet. Zwei Wohnbereiche sind betroffen und wurden nun isoliert.

Im Julius-Echter Seniorenstift in Hafenlohr wurden bei einer Reihentestung weitere 25 Personen positiv getestet und auch im Gesundheitszentrum Gemünden wurden in einem Wohnbereich 10 Personen positiv getestet.

Ein weitere Schule ist ebenfalls betroffen: In der Johann-Rudolph-Glauber-Realschule in Karlstadt wurde eine Person positiv getestet. Eine komplette Klasse muss nun voraussichtlich bis 1. Dezember in Quarantäne.

Update vom 13.11.2020, 14.54 Uhr: Corona-Fälle in Asylunterkunft in Marktheidenfeld 

Laut Mitteilung des Landratsamtes (13.11.2020) wurden in der Gemeinschaftsunterkunft GU in Marktheidenfeld zwei Personen in zwei verschiedenen Wohneinheiten positiv auf das Coronavirus getestet. Ein Zusammenhang von beiden Fällen war nicht festzustellen. Die GU besteht aus abgetrennten Wohneinheiten. Beide Wohneinheiten wurden unter Quarantäne gestellt.

Neue Corona-Fälle aus folgenden Schulen wurden bekannt: 

  • Staatliche Realschule Lohr:
    Eine Person wurde positiv getestet. Dadurch ist eine Klasse in Quarantäne, voraussichtlich bis 23. November.
  • Staatliche Realschule Arnstein:
    Eine Person wurde positiv getestet, eine Klasse befindet sich in Quarantäne, voraussichtlich bis 26. November.
  • Staatliche Realschule Karlstadt:
    Eine Person wurde positiv getestet. Auch hier ist eine Klasse in Quarantäne, voraussichtlich bis 27. November.
  •  Franz-Ludwig-Erthal Gymnasium:
    Eine Person wurde positiv getestet, drei Kurse sind voraussichtlich bis 27. November in Quarantäne.

Die jeweils Betroffenen müssen sich selbst um einen Test kümmern.

Aktuelle Situation im Landkreis: 
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 13. November) 145 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart seit Beginn der Pandemie 611 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 466 Personen.
Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei acht. Es befinden sich 711 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne. Sieben Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.

 Symbolfoto: Sina Schuldt/dpa