Nur eines war sicher: Ihr Kleid sollte blau sein, "damit wir das Thema ,Wasser‘ aufgreifen", sagt Irmi Wurmer. Ansonsten war 2006 alles neu. Der damalige Tourismusverein hatte sich die Idee ausgedacht: Bad Staffelstein sollte eine Thermenkönigin bekommen. "So etwas gab es noch nirgendwo." Die Mitarbeiterin in der Schön-Klinik war damals mit im Vorstand des Vereins vertreten. Sie bekam die Aufgabe, sich um die Ausstattung der Thermenkönigin zu kümmern. Das macht sie bis heute, auch wenn die Wahl inzwischen unter Regie der Stadt abläuft.
"Das war eine interessante Aufgabe", erinnert sie sich an die Anfänge. Niemand habe so recht einschätzen können, wie es laufen würde, "und dann wurde es ein großer Erfolg". Seitdem ist sie in den Wochen vor der Inthronisierung immer in geheimer Mission unterwegs, denn die Präsentation war bisher immer eine Überraschung. "Bei Désirée I.