Im integrierten Handlungskonzept 2011 wurden die Einmündungen der John-Weberpals-Straße und der Straße "Gries" als verkehrtechnischer Gefahrenpunkt identifiziert. Auch in Bürgerversammlungen wurde dies angesprochen. Besondere Gefahr bestehe dort für Radfahrer und Fußgänger. Im Zuge des Neubaus der wenige 100 Metern entfernten Rodachbrücke in den Jahren 2016/17 könnte ein Kreisel verwirklicht werden, man sei aber auf staatliche Mittel angewiesen, so Bürgermeister Mrosek (CSU). Von der Städtebauförderung sei nichts zu erwarten. Seitens der Regierung von Oberfranken werde keine Notwendigkeit gesehen, diese Kreuzung zu optimieren.

Diese Einschätzung teilte der Gemeinderat nicht. Bürgermeister Mrosek hat sich an Landrat Meißner (CSU) und an die Abgeordneten Zeulner und Baumgärtner (CSU) mit der bitte um Unterstützung gewandt.
Wenn die Zuschussmöglichkeiten geklärt sind, soll eine Entscheidung fallen.

Ein ausführlicher Bericht von Quartiermanager Pascal Pächer stand am Anfang der Sitzung. Pächer ging zunächst auf die Städtebauförderung in Redwitz ein, wobei die Stärkung der Ortsmitte mit verschiedenen Maßnahmen (Gutmann-Haus, Hölleinplatz, Kirchberg, Umfeld des Schlosses, Neugestaltung der Bahnhofstraße) im Mittelpunkt standen. Auch die Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Bürgerhauses im "Höllein-Haus" war ein Thema. Der Gemeinderat habe hierzu schon einige Exkursionen unternommen, um sich zu informieren und Anregungen einzuholen. Begonnen wurde bereits die Umgestaltung des "Schützenwirtes", wobei die Hausfront erhalten bleiben muss. Zurzeit entsteht ein öffentlicher Parkplatz mit entsprechender Grüngestaltung. Eine Sondersitzung zum Thema Städteplanung soll am 15. April stattfinden. Pächer erinnerte auch an die Schaffung einer Skateranlage, die von den Jugendlichen sehr gut genutzt wird. Auch ein kommunales Wohnraumförderprogramm für potenzielle Neubürger wurde geschaffen. Auch das "Wir-Gefühl" sprach der Quartiermanager an.

"Redwitz auf gutem Weg"

Er berichtete von der Schaffung des Bürgertreffs im "alten Cafe", erinnerte an die traditionelle Kirchweih, an den Weihnachtsmarkt, an Ferienprogramme mit den Kindern und an das interkulturelle Fastenbrechen mit der türkischen Gemeinde sowie andere Aktivitäten. Auch sprach er die Inititaive "Redwitz ohne Barrieren" an, nachdem die Regens-Wagner-Stiftung in der alten Schule eine Wohnstätte für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geschaffen hat. In seinem Ausblick sagte der Quartiermanager, dass sich Redwitz auf den richtigen Weg befinde.

Alt-Deponie eine Gefahr?

Mit einem Schreiben des Landratsamtes wurde die Gemeinde Redwitz aufgefordert, baldigst bei der ehemaligen Hausdeponie (Nähe Kiesabbau) eine Detailerkundung mit Gefährdungsabschätzung zu veranlassen. Die entsprechenden Kosten sollten im Haushalt eingeplant werden.
Weiterhin berichtete Bürgermeister Mrosek, dass das Freibad im Gesundheitsnetz "Initiative Gesunder Betrieb" (i-gb) aufgenommen wird. Die Inhaber der i-gb-Karte können dann kostenlosen Eintritt bekommen.
Für ein Trainingslager der MTB-Kids wird für ein Zuschuss von 300 Euro gewährt. Auch dürfen sie ihr zehnjähriges Bestehen am 2. Mai von 13 bis 21 Uhr auf dem Pausenhof der Albert-Blankertz-Schule feiern.

Veranstaltungen in der Scheune

Einverstanden erklärte sich der Gemeinderat mit dem Bauantrag von Thilo Hanft auf Nutzung einer bestehenden Scheune als Veranstaltungsstätte. Zustimmung gab es zum Bauantrag von Konrad Schick, Obristfeld, der eine Terrassenüberdachung auf dem Garagendach errichten möchte.
Behandelt wurde ein Antrag der SPD-Fraktion in Sachen Etatentwurf. In der Diskussion wurde für frühzeitige Vorberatungen plädiert. Der Bürgermeister sicherte eine rechtzeitige Behandlung des Haushaltplanes zu.