Eine 26-jährige Ebensfelderin erhielt am Samstagabend über Facebook eine Anfrage von einer Bekannten, ob ihre Handynummer noch aktuell sei. Daraufhin gab die Frau ihre neue Handynummer heraus. Gleichzeitig erhielt sie vom Internet-Bezahlsystem Paypal drei Nachrichten mit Bezahlcodes. Sie wurde unter Angabe des Namens ihrer Bekannten aufgefordert, ihr diese Codes zu senden, da das Handy ihrer Bekannten angeblich nicht funktioniere.

Die Geschädigte hatte laut Polizei zwar Zweifel an der Geschichte, schickte jedoch zwei der Bezahlcodes weiter. Als sich die 26-Jährige weigerte, den dritten zu senden, wurde sie blockiert. Der Geschädigten wurde ein Betrag von zirka 60 Euro auf ihrer Handyrechnung belastet. Sie erstattete nun Anzeige wegen Ausspähen von Daten, sowie Betruges.

Ein ganz ähnlich gelagerter Fall ereignete sich bereits im Februar in Lichtenfels.
Ein 34-jähriger Mann erstattete Anzeige bei der Polizei wegen Ausspähen von Daten und Betruges. Ein unbekannter Täter erfragte bei ihm unter Angabe des Namens einer Freundin per Facebook die Handynummer seiner Ehefrau. Da dies der Ehefrau komisch vorkam, weil ihrer Freundin die Mobilfunknummer ja bekannt ist, gab sie diese auch nicht preis. In der aktuellen Telefonabrechnung musste der Anzeigeerstatter jetzt jedoch feststellen, dass diese mit zwei Beträgen in Höhe von jeweils 29,99 Euro belastet wurde. ak