Einen tollen vierten Platz bei den bayerischen Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften in der Wertungsklasse "Grundschule" erkämpften sich die jungen Schacher der Volksschule am Markt/Seubelsdorf. Qualifiziert als oberfränkischer Meister und angeführt vom "Routinier" Daniel Wiemann am Brett 1 gaben Nick Birkner (Brett 2), Tobias Kolb (Brett 3) und Philip-Emanuel Schnapp am 4. Brett alles.

Chaotische Verhältnisse


Unter schwierigen und teilweise schon etwas "chaotischen" Bedingungen in einem der Klassenzimmer am Maria-Theresia-Gymnasium in München kämpften sie gegen starke Konkurrenz um den Titel des bayerischen Mannschaftsmeisters.

Ein Punkt fehlte zum Dritten


Bei 10:8 Gesamtzählern trennte nur ein Mannschaftspunkt die junge Mannschaft, allesamt Vereinsspieler beim Schachverein Seubelsdorf, vom dritten Platz, den die Grundschule Metten (11:7 Punkte) belegte. An die beiden punktgleichen Siegerteams von der Volksschule Thüngen und der Grundschule Tegernheim (je 15:3) war diesmal noch kein Vorbeikommen.

Nächstes Jahr soll Traum erfüllt werden


"Eigentlich wollten wir uns für die deutsche Meisterschaft qualifizieren, dann hätten wir zwei Tage schulfrei gehabt", lautete die Rechnung der Seubelsdorfer Kinder, die aber nicht ganz aufging. "Aber im nächsten Jahr sind dann wir dran", waren sich alle einig. Denn nach Rang 9 im letzten Jahr und Platz 4 von diesem sollte im kommenden Jahr der Traum der Nachwuchs-Schacher doch zumindest geträumt werden dürfen.
Auch die Mädchen vom Meranier-Gymnasium Lichtenfels waren mit von der Partie und belegten am Ende den sechsten Platz in ihrer Wertungsklasse.