Im vorletzten Bezirksoberliga-Spiel des Jahres im heimischen Sportzentrum an der Friedenslinde will die Mannschaft von TS-Coach Uli Hillebrand keine Geschenke gegen das Schlusslicht, die Handballer der SG Bamberg/Hallstadt, verteilen.
Nerven wie Stahl benötigen die Korbstädter, wenn sie dem Druck des brisanten Kellerduells standhalten wollen. Mit dem enttäuschenden Auftritt in der vergangenen Woche beim HSC Coburg III sollten sich die Lichtenfelser nicht mehr beschäftigen. Mit neuem Mut und breiter Brust kann die TSL der SG Bamberg/Hallstadt den Kampf ansagen.
Die Gäste, die von Falko Malt trainiert werden, befinden sich allerdings im psychologischen und auch physischen Vorteil. Vor 14 Tagen fuhren sie trotz personeller Probleme den ersten Saisonsieg gegen die HG Hut/Ahorn ein, durften sich nun eine Woche ausruhen und wollen jetzt mit starkem Selbstbewusstsein aus der Korbstadt Punkte zum rettenden Ufer mitnehmen. Der Einsatz der gefährlichen Werfer der Gäste, Jonelle Günther und Maurice Schallenberg, ist noch unsicher. Die Zwillinge Timothy und Philipp Schardt sind auf jeden Fall dabei, genauso wie der abgebrühte Rückraumspieler Hans Diller.
Unheimlich aufpassen müssen die Korbstädter bezüglich der stärksten Waffe der Malt-Mannschaft, dem Konterspiel. Die TSL sollte unter allen Umständen die Fehlerquote niedrig halten, um sich vom Gast nicht das Genick brechen zu lassen. Personell sieht es bei der TSL gut aus. Nevin Opitz ist wieder gesund, nur Michael Macheleid schlägt sich weiter mit Beschwerden an der Wurfhand herum. Hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen. Hingegen dürfte die leichte Verletzung am Arm, die sich Kreisläufer Alexander John in Coburg zugezogen hat, mittlerweile ausgeheilt sein.
Hillebrand: "Die SG Bamberg/Hallstadt wird in der Vorrunde wohl die letzte Mannschaft sein, gegen die wir ernsthaft Chancen auf einen Sieg haben."
Im Anschluss an das Spiel der "Ersten" (17 Uhr) empfängt die zweite Männermannschaft die Haspo Bayreuth III. Zum Jahresabschluss bekommt die TSL II eine ganz harte Nuss vorgesetzt. Die Gäste befinden sich derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksklasse Mitte und hegen Ambitionen auf die Meisterschaft. Doch nichts ist unmöglich.