Der Dritte gastiert am Sonntag beim Spitzenreiter Sonnefeld und sollte zumindest im Kampf um Platz 2, den der punktgleiche FC Oberhaid (in Schammelsdorf) belegt, nicht leer ausgehen. Der TSV Ebensfeld (4.) sollte seinen Heimvorteil gegen den SV Merkendorf (7.) nutzen, will er noch in den Kampf um die Vizemeisterschaft eingreifen. Der FSV Unterleiterbach (11.) könnte sich heute beim abgeschlagenen Schlusslicht Ebern mit einem Sieg von den Relegationsplätzen distanzieren. Marktzeuln (14.) ist am Samstag bei der DJK Bamberg II (8.) zu Gast.


DJK Bamberg II - TSV Marktzeuln

Nach dem wichtigen Dreier gegen Breitengüßbach hat der TSV Marktzeuln den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen hergestellt. Jetzt gilt es, die Euphorie des Sieges und das gestärkte Selbstvertrauen mit in die nächste Partie bei der DJK Bamberg II mitzunehmen. Dies ist dringend notwendig. Denn in der Heimtabelle stehen die Gastgeber an dritter Position. 24 seiner 31 Punkte hat der Tabellenachte zu Hause geholt. Die Zeulner sind also gewarnt, beim Mitaufsteiger konzentriert und clever die Begegnung anzugehen, denn in der jetzigen Phase zählt jeder Punkt. Sofern man wiederum eine geschlossene, starke Mannschaftsleistung wie gegen Breitengüßbach abrufen kann und zusätzlich leichtfertige Abwehrfehler vermeidet, ist durchaus ein Punkt für die Kellner-Jungs möglich. In der Hinrunde verlor Marktzeuln unglücklich mit 2:3. Dies sollte Motivation genug sein, den Spieß in der Rückrunde umzudrehen.
TSV Marktzeuln: Grebner - Riedel, F. Rauch, J. Rauch, Endres-Backert, U. Backert, Bergmann, Yesurajah, N. Christian, D. Stark, Jahn, Matuschek, Schöps, F. Stark


TV Ebern - FSV Unterleiterbach

Mit den sechs Punkten aus vier Partien hat der abstiegsgefährdete FSV Unterleiterbach die Relegationsplätze verlassen. Heute bietet sich den Jefkay-Schützlingen die große Chance, drei weitere Punkte zu verbuchen. Die Eberner sind mit nur sieben Zählern abgeschlagen Letzte. Die jüngste 1:6-Schlappe in Oberhaid wird das Selbstbewusstsein des Unterfranken nicht gesteigert haben. Ein Selbstläufer aber wird die Partie für die Gäste sicher nicht. Der FSV darf sich diese Siegchance nicht selbst kaputt machen, muss also ebenso wie beim 3:2 jüngst gegen Bosporus Coburg alle Register seines Könnens ziehen. Das Hinspiel ging mit 4:0 an den FSV.


TSV Sonnefeld - SpVgg Ebing

Nur mit einem Unentschieden (1:1) beendeten die Ebinger ihr Heimspiel gegen Mönchröden. Morgen wären die Dumpert-Schützlinge mit einer Punkteteilung sicher zufrieden. Denn sie treten bei der qualitativ und effektiv besten Mannschaft der Liga an. Schwer zu verdauen war für die Mannen von TSV-Spielertrainer Bastian Renk sicher die erste Saison-Auswärtsniederlage. Das 0:2 beim abstiegsgefährdeten ASV Kleintettau war mit zehn Gelben und zwei Roten Karten zudem eine sehr farbige Partie. Ob dies der Beginn einer Schwächephase oder nur ein Ausrutscher war, wird sich zeigen. Die Ebinger sind in der Außenseiterrolle und wollen kompakt in der Defensive auftreten, um einen Rückstand zu verhindern. Vorn werden es Jan Dippold und Co. jedoch sehr schwer haben, den Abwehrriegel der Hausherren mit erst 16 Gegentreffern zu knacken. Das Hinspiel gewann Sonnefeld mit 2:0.


TSV Ebensfeld - SV Merkendorf

Die Startphase des TSV Ebensfeld in die Restrückrunde erinnert an den Saisonbeginn. Auch da fanden die Gunreben-Schützlinge erst sehr spät in die Erfolgsspur. Immerhin aber reichte es für den TSV bislang zu fünf Zählern aus vier Begegnungen. Enttäuschend war das 0:0 bei der abstiegsbedrohten SpVgg Stegaurach am vergangenen Samstag. Platz 2 ist zwar immer noch in Reichweite, doch müssen die Hausherren punkten. Eine wesentliche effektivere Spielweise ist dafür nötig. Denn mit den Merkendorfern stellt sich im Derby ein Gegner vor, der sich in der Erfolgsspur befindet. Seit Thomas Schulz das Kommando bei den Gästen übernommen hat, ging es mit dem SVM steil nach oben. Seit sieben Runden ist er an Bord und führte die "Schwarz-Gelben" durch sechs Siege aus der Abstiegszone. Lediglich gegen den TSV Sonnefeld setzte es mit 2:3 eine Niederlage. Der Ebensfelder Trainer Klaus Gunreben zollt dem SVM Respekt: "Es ist Tatsache, dass Merkendorf schon so etwas wie ein Angstgegner für uns ist. In unserem Aufstiegsjahr 2014/15 konnten sie uns zweimal besiegen, auch wenn sie tabellarisch unter uns standen." Im Hinspiel spielten die TSVler beim 1:1 70 Minuten lang sehr stark. "Trotz des Aufwinds möchten wir die Merkendorfer Serie gerne durchbrechen und die drei Punkte zu Hause behalten", gibt Gunreben die Marschroute aus. Die Zuschauer dürfen sich auf ein packendes Derby freuen. Dabei wird der Heimelf Torwart Maximilian Reschke (Fingerverletzung) fehlen. Für ihn steht, wie schon in Stegaurach, Thomas Bablitschky zwischen die Pfosten, der sich durch starke Leistungen in der Reserve empfohlen hat.
TSV Ebenfeld: Bablitschky, Brückner - Scheler, Stölzel, Alt, C. Quinger, Schug, Eideloth, Popp, Häublein, Gründel, Amon, B. Quinger, Dietz, Lieb