So leicht wie Lichtenfels wird es der Fusionsverein dem FC am Sonntag um 15 Uhr sicher nicht machen.


Seit fünf Monaten ungeschlagen

"Ich sehe unsere Mannschaft in der Favoritenrolle", meint Woffendorfs Vorsitzender Dieter Radzij. Zwar wollten die Gastgeber vorne mitspielen, "wir hätten aber nicht gedacht, dass es so schnell geht", sagt Radzij. Völlig überrascht ist er vom Erfolg seines Teams, das seine letzte Niederlage am 19. April kassierte, aber nicht: "Wir hatten schon beim Neustart in der B-Klasse einen starken Kader, unser neuer Trainer Fabian Homuth brachte nun höherklassige Erfahrung und einige unserer ehemaligen Spieler mit."

Obwohl das Ziel die Kreisklasse ist, ist der Vorsitzende nicht so vermessen, schon jetzt vom zweiten Aufstieg in Folge zu sprechen.
"Wir wären aber froh, wenn es diese Saison wieder klappt", so Radzij.


Beste Abwehr, bester Sturm

Auch Baiersdorf will zurück in die Kreisklasse und befindet sich mit Ausnahme eines Ausrutschers gegen Ketschenbach auf gutem Weg. "Altenkunstadt hat im Gegensatz zu uns noch keinen Punkt abgegeben, aber da wir die meisten Tore geschossen und die wenigsten kassiert haben, sehe ich leichte Vorteile bei uns", erklärt Robert Stoppa.

Der Spieler und Spielleiter der Reserve steht vor einem besonderen Sonntag. Erst bestreitet er das Reserve-Duell auf dem nur drei Kilometer Luftlinie entfernten Sportplatz, dann ist er als Edelfan der "Ersten" dabei. "Jedem ist klar, dass es kein Kantersieg wird", sagt Stoppa mit Blick auf das 13:0 der Vorwoche, "aber die drei Punkte wollen wir unbedingt mitnehmen."