Die TS Lichtenfels muss bei nur noch drei Punkten Vorsprung auf Weidhausen aufpassen, nicht wieder in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.
Ohne einen gravierenden Schwachpunkt präsentierte sich der TV Weidhausen in diesem Heimspiel. Trainer Joachim Zapf hatte vor der Partie von seinen Spielern eine konsequente und kompromisslose Deckungsarbeit verlangt und seine Männer hielten sich an diese Vorgaben. Die TS Lichtenfels hielt bis Mitte der ersten Halbzeit die Partie offen, führte sogar nach einem Treffer von Adrian Goller mit 8:6. (16.). Weidhausen ließ sich aber davon nicht beeindrucken und wendete binnen fünf Minuten mit druckvollem Angriffsspiel das Blatt (10:8, 21.). Mit dem Ausgleich zum 10:10 hatten die Lichtenfelser dann ihr Pulver verschossen. Die Gastgeber zogen bis zur Pause auf 15:10 davon.

Weidhausen zieht afu 22:16 weg


Die zweite Halbzeit wurde von beiden Mannschaften noch intensiver geführt. Weidhausen zog auf 22:16 (41.) davon. Als Tom Zapf auch noch einen Siebenmeter parierte, sah der TVW wie der Sieger aus. Doch in der Folgezeit ließen die Zapf-Mannen klare Einwurfmöglichkeiten aus. Die Lichtenfelser verkürzten über Adrian Goller, Alexander John und Andreas Lutz auf 22:20 (50.) und hatten in der 53. Min. den Anschluss hergestellt (23:22).

Lichtenfelser Fans werden laut


Der Lichtenfelser Anhang machte sich nun lautstark bemerkbar. Dann kam die große Zeit der TVW-Akteure Graupner und Klihm. Sie alleine erzielten die letzten fünf Treffer der Heimmannschaft zum 28:25-Endstand.
Beim TV Weidhausen ragten aus einer geschlossenen Mannschaft Torhüter Tom Zapf heraus. Bestnoten verdienten sich beim Gastgeber auch Spielmacher Daniel Recknagel und Christian Prall als treffsicherer Siebenmeter- und Rückraumschütze. Von der Linksaußenposition setzte Florian Büttner und in der Schlussphase Florian Klihm so manches Ausrufezeichen. Christian Graupner spielte seinen Gegenspieler immer wieder aus und erzielte sehenswerte Tore.
Bei den aufopferungsvoll kämpfenden Lichtenfelsern gefielen die Torhüter Lukas Zapf und Andreas Lutz. Adrian Goller, Yonas Scherer, Alexander John und Mauritzio Korte spielten eine starke Partie für die TSL.
Ein großer Dank gebührt den beiden Erlanger Schiedsirchtern Thomas Drummer und Christian Herpolsheimer, die, nachdem sie bereits das Landesliga-Damenspiel geleitet hatten, auch noch diese Partie pfiffen. Die eingeteilten Schiedsrichter waren nicht erscheinen. jm

Die Statistik


TV Weidhausen: L. Zapf, Schieber -Prall (6/5), F. Büttner (3), Drewest (1), Recknagel (8), Reichel, Graupner (5), Lippert, Klihm (3), Bornitzky (2), Haischberger, C. Büttner
TS Lichtenfels: Lutz, Zapf -Macheleid, F. Zapf, Nickol (1), Fleischhauer (2), Höfner (1), Eckert, Goller (5), Scherer (4/2), Kraus (3), John (6/2), Klinger, Korte (3)